30.06.2021, 16:35 Uhr

Kunststoffnetzwerk Ems-Achse unterstützt Schulprojekt

Übergabe des Experimentierkoffers im Medienzentrum des Landkreises Grafschaft Bentheim mit von links Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse, Wilma Schevel, Bildungskoordinatorin für die Grafschaft Bentheim, und Gerlinde van Ringe vom Medienzentrum Grafschaft Bentheim. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Übergabe des Experimentierkoffers im Medienzentrum des Landkreises Grafschaft Bentheim mit von links Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse, Wilma Schevel, Bildungskoordinatorin für die Grafschaft Bentheim, und Gerlinde van Ringe vom Medienzentrum Grafschaft Bentheim. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Grafschaft Was passiert mit unseren Kunststoff-Abfällen? Welche Folgen entstehen durch Kunststoff-Abfälle im Meer? Wie kann verhindert werden, dass Kunststoffe ins Meer gelangen? Diese und andere Fragen klären Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte Grafschafter Grundschulen im Rahmen des Projektes „Weniger – fürs Meer“, dass die Bildungsregion Grafschaft Bentheim mit Unternehmern der Rotary-Clubs aufgelegt hat. Das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse unterstützt das Projekt mit einem gesponserten Umweltbildungs- und Experimentierkoffer „EmergenSea-Kit“.

„Die lokalen Kunststoffunternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Nachhaltigkeit hat für sie einen hohen Stellenwert.“ Mit diesen Worten übergab Dr. Thorsten Heilker, Manager des Netzwerks kunststoffverarbeitender Unternehmen der Wachstumsregion Ems-Achse, vor wenigen Tagen den Experimentierkoffer an Gerlinde van Ringe vom Medienzentrum Grafschaft Bentheim und Wilma Schevel, Koordinatorin der Bildungsregion Grafschaft Bentheim.

Heilker lobte das Projekt „Weniger – fürs Meer“, in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit Ressourcen sensibilisiert werden. Bildungskoordinatorin Wilma Schevel, die in der Grafschaft als Brücke zu den Grafschafter Schulen fungiert, erläutert, dass die Rotary-Clubs jeder teilnehmenden Grundschule sogenannte „EmergenSea–Bags“ zur Verfügung stellen, die verschiedene, aktivierende Materialien enthalten, um das Thema innerhalb der Klassen zu erarbeiten. „Die Plastikvermüllung zu stoppen ist mir ein großes Anliegen“, sagt Marja Ritterfeld, amtierende Governors des Rotary-Clubs.

Heilker ergänzt: „Kunststoff-Abfälle in den Meeren sind ein großes Problem, das wir gemeinsam angehen müssen. Deshalb ist es richtig und wichtig, das Bewusstsein für Meeresschutz, Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit schon in den Köpfen der jungen Generationen zu verankern.“ Schülerinnen und Schüler der Grundschule sollen im Projekt für den Meeresschutz motiviert werden. Gemeinsam solle ein Grundstein für einen dauerhaften Erhalt der Umwelt gelegt werden. Es müsse verhindert werden, dass Kunststoffe in die Umwelt gelangten. Außerdem gelte es, Müll zu vermeiden und wiederzuverwerten.

Der vom Kunststoffnetzwerk gespendete Experimentierkoffer „EmergenSea-Kit“ der Everwave Community stellt laut Heilker eine ideale Ergänzung zu den „EmergenSea-Bags“ der Rotarier dar. „Kunststoffe sind in unserer Welt sehr vielschichtig verankert. Auch ist der Werkstoff Kunststoff nicht generell umweltschädlich, sondern kann an vielen Stellen große Vorteile bieten und nachhaltig eingesetzt werden. Es braucht also gute Ideen und eine differenzierte Betrachtung dieses komplexen Themas. Kunststoff ist zum Wegwerfen zu wertvoll.“

Gerlinde van Ringe vom Kreismedienzentrum zeigte sich erfreut über die Initiative: „Der Koffer ergänzt unser Angebot an Arbeitsmaterialien für die Schulen ideal und wird sicherlich rege in Anspruch genommen“. Der neue Koffer kann von interessierten Schulen ab sofort im Medienzentrum ausgeliehen werden.

Ems-Vechte