03.08.2021, 12:20 Uhr

Kunstmarkt „ParkArt“ auf Schloss Clemenswerth

Am 7. und 8. August präsentieren sich 70 Künstler vor barocker Kulisse. Foto: Emslandmuseum

Am 7. und 8. August präsentieren sich 70 Künstler vor barocker Kulisse. Foto: Emslandmuseum

Sögel Am kommenden Samstag und Sonntag, 7. und 8. August von jeweils 10 bis 18 Uhr, findet am Emslandmuseum Schloss Clemenswerth – nach coronabedingter Pause – wieder der Kunstmarkt ParkArt statt.

„Wir freuen uns sehr, dass mit ParkArt wieder Kunst und Kultur, und damit auch Normalität in unser Leben zurückkehren kann. In den letzten beiden Jahren der Pandemie haben wir die Angebote der Kultur sehr vermisst und gemerkt, wie viel Lebensqualität durch die Entbehrung verloren gegangen ist“, unterstreicht Landrat Marc-André Burgdorf die Bedeutung der Veranstaltung für das Emsland. In der nunmehr 12. Auflage wird Besuchern mit 70 Ausstellern und ihren Werken zwei Tage Kunstgenuss pur geboten. „Schloss Clemenswerth präsentiert sich zur ParkArt wieder als lebendiger Kulturort und öffnet seine Türen für eine atmosphärische Veranstaltung“, betont Museumsdirektor Oliver Fok.

Auf einer zirka 10.000 Quadratmeter großen Freilichtgalerie werden Malerei, Grafik, Bildhauerei, Keramik und Glas sowie Fotografie, Mixed Media, Installationen und Performances präsentiert. Alle Werke sind vor Ort zu erwerben und können sofort mit nach Hause genommen werden. Von den 70 Teilnehmern in diesem Jahr leben und arbeiten vierzehn Künstler im Emsland. Aber auch aus den Landkreisen Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Ammerland und Friesland sowie aus Emden, Oldenburg und Braunschweig sind niedersächsische Künstler auf ParkArt vertreten – und auch aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg sowie den benachbarten Niederlanden reisen Ausstellende nach Sögel, um ihre Werke zu präsentieren. Organisatorin Ramona Krons weiß: „Eben dieses geballte Zusammentreffen von regionalen und überregionalen Künstlern sowie der verschiedenen Künste vor barocker Kulisse macht seit 2009 das Besondere an ParkArt aus.“ Und noch etwas macht ParkArt zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung: Besucher können mit den Künstlern, die teilweise vor Ort arbeiten und ihre Kunsttechniken vorführen, ins Gespräch kommen. So zum Beispiel mit dem Oldenburger Ingo Günther, an dessen Camera-Obscura-Stand Interessierte sogar selbst Ruck-Zuck-Edeldruck-Bilder entstehen lassen können. Zu besonderen Aktionen lädt auch der „Photo.Kunst.Raum. aus Hamburg um seinen künstlerischen Motor Carmen Oberst ein.

Die Sonderausstellung „Die zarte Welt von Asana Fujikawa“ – gezeigt werden Zeichnungen, Radierungen und Keramiken – wird durch Gespräche (Samstag und Sonntag jeweils ab 15 Uhr) mit der japanischen Künstlerin, die in Hamburg lebt und arbeitet, bereichert.

ParkArt lädt also in diesem Jahr wieder dazu ein, hautnah an Kunst und Künstlern zu sein und gehört daher nicht ohne Grund zu den fest etablierten Sommerfesten auf Schloss Clemenswerth. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung durch Marc-André Burgdorf und Oliver Fok am Samstag um 13 Uhr. Gemeinsam soll mit Landrat, Museumsdirektor, Künstlern und Besuchern auf die erste größere Veranstaltung seit eineinhalb Jahren angestoßen werden. „Seien Sie dabei: Denn Kunst braucht Begegnung“, so Oliver Fok. Abgerundet wird der Markt mit Musik von Victor Stanley & Friends (Samstag ab 13 Uhr) und von Katja & Band (Sonntag ab 13 Uhr) sowie Schlossbesichtigungen und einem Basteltisch. Für das leibliche Wohl sorgen der Schlosskeller und die Hümmlinger Hofspezialitäten.

Eintritt, Verkehrsführung und Corona-Regeln

Zur ParkArt gilt der reguläre Museumseintritt von sieben Euro (Erwachsene), drei Euro (Ermäßigt) und 16 Euro (Familien). Saisonkartenbesitzer haben freien Zutritt. Über das gesamte Wochenende gilt in Sögel eine gut ausgeschilderte geänderte Verkehrsführung. Ausreichend kostenlose Parkplätze stehen so schlossnah zur Verfügung. Für den Besuch des Kunstmarktes gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsens mit den bekannten AHA-Regeln (unter anderem Maske in Innenräumen) und der Kontaktdaten-Erfassung über die Corona-Warn- oder die Luca-App. Ebenso wird ein Check-In an der Kasse über ein Formular möglich sein, dass sich Besucher auch vorab auf der Museums-Homepage herunterladen können. Es ist keine Voranmeldung oder ein Negativ-Test notwendig.

Alle Informationen zu Ausstellern, Programm, Anreise und AHA-Regeln erfolgen auf www.clemenswerth.de.

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