20.02.2019, 11:00 Uhr

KSB und Fußballverband informieren über inklusiven Fußball

KSB hielt in Kooperation mit dem Fußballkreisverband eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema Fußball und Inklusion ab.

KSB-Kreisvorsitzender Georg Alferink begrüßt den Referenten Thomas Pfannkuch. Foto: privat

KSB-Kreisvorsitzender Georg Alferink begrüßt den Referenten Thomas Pfannkuch. Foto: privat

Nordhorn. Der Kreissportbund Grafschaft Bentheim im Inklusionsprojekt Sport für Alle und der Niedersächsische Fußballverband - Kreis Grafschaft Bentheim, führen erstmalig eine gemeinsame Fortbildung in der inklusiven Gestaltung von Fußballangeboten, in Sportvereinen, durch. Am Samstag kamen in den Räumlichkeiten des moveINN/Haus des Sports Lehrgangsteilnehmer/innen aus Grafschafter Sportvereinen und anderen Landkreisen sowie der Lebenshilfe Nordhorn zusammen.

Zu Fortbildungsbeginn begrüßte der Kreisvorsitzende Georg Alferink im Namen des NFV und KSB die Teilnehmer/innen und den Referenten des Tages, Thomas Pfannkuch (Verbandssportlehrer des NFV). Dabei überreichte er ihm als Dank ein typisches „Grafschafter“ Präsent.

Eine inhaltliche Fokussierung des theoretischen Teils lag in der Fragestellung, „Wie kann nachhaltige Inklusion im Fußball aussehen?“. In diesem Zusammenhang kamen die Teilnehmer zu dem Entschluss, nicht nur über Grenzen nachzudenken, sondern einfach aktiv zu werden. Im Praxisteil wurden die Teilnehmer/innen selbst aktiv und stellten ihre bisherigen Erfahrungen mit der Zielgruppe, sowie die im Lehrgang erarbeiteten Kenntnisse vor. Hilfestellungen und Tipps bot dabei Thomas Pfannkuch mit seinen erworbenen Kenntnissen auf dem Gebiet.

Mit dem Lehrgang wurde ein erster Aufschlag für die weiteren Bemühungen des Kreisfußballverbands und KSB getätigt, um vermehrt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Handicaps in Fußballangebote zu inkludieren. Der Vereinsfußball im Landkreis bietet ein enormes Potential. Durchgeführte Bedarfserhebungen des KSB in mehreren Behinderteneinrichtungen belegen es. Quer durch alle Altersgruppen ist der Wunsch nach einem entsprechenden Fußballangebot gegeben. Diesen Angeboten muss nicht zwangsläufig der Stempel Inklusion aufgedrückt werden. Im Normalfall werden sie in die bestehenden Gruppen inkludiert. Oftmals hilft es jedoch Eltern, Betreuern oder den Betroffenen selbst bei der Suche nach einem geeigneten Angebot.

Benötigen Sportvereine Unterstützung bei der Inkludierung von beeinträchtigten Menschen oder werden grundlegende Informationen über das Projekt Sport für Alle gewünscht, steht der KSB telefonisch unter 05921-8537316 oder per E-Mail an bakirci@ksb-grafschaft-bentheim.de zur Verfügung.