27.04.2023, 16:26 Uhr

Musikschule Niedergrafschaft

Konzertbesucher spenden 3900 Euro für Erdbebenopfer

Unter das Thema „Psalmen!“ hat die Musikschule Niedergrafschaft ein Benefizkonzert gestellt. Es war zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Foto: privat

Unter das Thema „Psalmen!“ hat die Musikschule Niedergrafschaft ein Benefizkonzert gestellt. Es war zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Foto: privat

Dass die Psalmen keineswegs veraltet sind, bewies Sängerin Armanda ten Brink eindrucksvoll mit dem Kammerchor der Musikschule Niedergrafschaft am Sonntagabend in der altreformierten Kirche in Wilsum. Dort ging das Konzert „Psalmen!“ der Musikschule Niedergrafschaft über die Bühne - ein Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien. Armanda ten Brink präsentierte dem Publikum ein sehr emotionales Konzert mit abwechslungsreichen Facetten. Das wurde am Ende von den fast 400 Zuhörern in der vollbesetzten Kirche mit einem Spendenaufkommen in Höhe von 3935 Euro belohnt. Über eine Partnerschaft zwischen der Altreformierten Kirche und der Evangelischen Kirche in Syrien und Libanon („National Evangelical Synod of Syria and Lebanon kurz NESSL) sollen nach Angaben der Wilsumer Kirchengemeinde die Menschen vor Ort gezielt unterstützt werden.

Armanda ten Brink nahm mit ihrer Moderation das Publikum an die Hand und führte souverän durch das Psalmen-Programm. Das Publikum wurde aktiv eingebunden, indem erst der jeweilige Psalm aus dem Evangelischen Gesangbuch gemeinsam gesungen wurde.

Es wurde sehr emotional, als Armanda ten Brink näher auf das geförderte Projekt einging. Sie stellte klar, dass auch wenn die Berichterstattung in den Medien mittlerweile fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, die Lage vor Ort im Erdbebengebiet noch sehr angespannt ist. Sie begrüßte Banu Güzel, eine türkische Frau, die seit 13 Jahren in Deutschland lebt. Diese erzählte vom persönlichen Schicksalsschlag durch das Erdbeben für ihre Familie in der Türkei. Mittels Bildmaterial veranschaulichte sie genauere Umstände, und berichtete, dass Hilfe weiterhin erforderlich ist.