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12.06.2019, 10:30 Uhr

Hat unsere Anatomie Einfluss auf das Körpergefühl?

Sportler wie Dirk Nowitzki haben es bewiesen: Menschen mit Körperformen jenseits der Norm können trotzdem ein hervorragendes Körpergefühl entwickeln. Dabei zählt nämlich nicht die Größe, sondern viel Sport und Bewegung.

Hat unsere Anatomie Einfluss auf das Körpergefühl?

Sport und Bewegung sind der Schlüssel für ein gutes Körpergefühl - egal welche physischen Voraussetzungen gegeben sind. Foto: Felix Kästle

dpa/tmn Hamburg Sehr große Menschen haben nicht automatisch mehr Rücken- oder Nackenprobleme - und sehr kleine auch nicht. Entscheidend ist eher das Gesamtbild des Körpers und der Umgang damit.

„Es geht vor allem darum, ein Körpergefühl zu entwickeln“, sagt Orthopädin Caroline Werkmeister, die das Athleticum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet.

Damit sind auch kurze Oberkörper, lange Arme und andere Körperformen abseits der Norm kein Problem. Dass das so ist, zeigt das Beispiel zahlreicher Profisportler - von den eher kleinen Turnern bis hin zu schlaksigen Basketballern wie Dirk Nowitzki. Und darin steckt auch schon der Tipp: „Sport und Bewegung sind der beste Weg zum Körpergefühl“, sagt Werkmeister.

Vor allem sehr große Leute müssen zudem darauf achten, Fehlhaltungen zu vermeiden - nicht weil sie anfälliger sind, sondern weil der Alltag für sie mehr Fehlerquellen bereithält. „Gerade die ganz großen Jüngeren haben oft mehr Probleme mit dem Nacken, weil sie sich einfach so viel bücken“, erzählt die Expertin. Und vor allem große Mädchen schämen sich manchmal für ihre Körpergröße - und stehen dann unbewusst etwas gekrümmt.