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26.03.2020, 10:14 Uhr

Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“ in Nordhorn

Unter dem Motto „Licht aus – Klimaschutz an!“ beteiligt sich Nordhorn am Samstag, 28. März, an der „Earth Hour“. Mit der Abschaltung von Licht soll ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden.

Das Nordhorner Rathaus wird am Samstag ab 20.30 Uhr unbeleuchtet sein. Foto: Masselink

Das Nordhorner Rathaus wird am Samstag ab 20.30 Uhr unbeleuchtet sein. Foto: Masselink

Nordhorn Die weltweite Klimaschutz-Kampagne „Earth Hour“ des World Wildlife Fund (WWF) findet dieses Jahr trotz der Corona-Pandemie statt. Auch die Stadt Nordhorn beteiligt sich an der Aktion unter dem Motto „Licht aus – Klimaschutz an“. Am kommenden Sonnabend, 28. März, werden ab 20.30 Uhr mehrere Gebäude in Nordhorn ihre Außenbeleuchtung ausschalten und sich für eine Stunde ins Dunkle hüllen. Ziel der Earth Hour ist es, ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Alle Nordhorner sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Kampagne startete 2007 in Sydney mit der Teilnahme von 2,2 Millionen Haushalten. Seitdem hat die Klimaschutz-Aktion sich ausgebreitet: Weltweit wird inzwischen am Aktionstag zwischen 20.30 und 21.30 Uhr Ortszeit an bekannten Gebäuden sowie in heimischen Wohnungen das Licht ausgeschaltet. Tausende Städte und unzählige Menschen machen die Earth Hour zu der wohl größten Klima- und Umweltschutzaktion der Welt. Prominente teilnehmende Gebäude sind beispielsweise das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London und die Chinesische Mauer. In Nordhorn beteiligen sich neben dem Rathaus auch das Kreishaus, das ehemalige NINO-Verwaltungsgebäude und einige weitere. Zwar wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie auf öffentliche Veranstaltungen zur Earth Hour verzichtet. Der WWF und die Stadt Nordhorn rufen die Menschen aber stattdessen dazu auf, in den eigenen vier Wänden aktiv zu werden: Alle können sich an der symbolischen Licht-Aus-Aktion beteiligen, indem sie selbst von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschalten. Unter dem Hashtag #EarthHour soll in den sozialen Netzwerken ein Austausch darüber stattfinden.

Die öffentlichkeitswirksame Kampagne will aufzeigen, wie leicht es ist, sich am Klimaschutz zu beteiligen. Laut WWF könnten zwei Kraftwerke abgeschaltet werden, wenn alle Deutschen beispielsweise ihre Fernseher und Stereoanlagen aus dem Standby-Modus nähmen. „Licht auszuschalten, wenn es nicht benötigt wird, die Beleuchtung auf hocheffiziente LED-Leuchtmittel umzurüsten oder Ökostrom zu beziehen, kann einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, weiß auch Nordhorns Umweltbeauftragter Gerwin Rademaker. Gerade der Stromverbrauch erzeuge aufgrund der zumeist ineffizienten Stromproduktion hohe Treibhausgasemissionen. „Jede Stromeinsparung hat daher einen positiven Effekt für den Klimaschutz“, so Rademaker.

Weitere Informationen und Tipps für Klimaschutz an jedem Tag gibt es auf der Internetseite der Stadt Nordhorn auf www.nordhorn.de/klimaschutz