27.07.2021, 10:48 Uhr

Kindergarten Spatzennest ist ein „Haus der kleinen Forscher“

Karola Langenhoff (Volkshochschule Grafschaft Bentheim) mit Kita-Leiterin Wilma Alferink ( zweite von links) und den Erzieherinnen Anika Brilon und Andrea Bründermann am Tag der Auszeichnung. Foto: Volkshochschule

Karola Langenhoff (Volkshochschule Grafschaft Bentheim) mit Kita-Leiterin Wilma Alferink ( zweite von links) und den Erzieherinnen Anika Brilon und Andrea Bründermann am Tag der Auszeichnung. Foto: Volkshochschule

Isterberg Der Kindergarten „Spatzennest“ wurde jetzt zum vierten Mal als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Die Einrichtung erhielt die offizielle Plakette der Stiftung für ihr langjähriges Engagement bei der Förderung frühkindlicher Bildung in Naturwissenschaft, Mathematik und Technik.

Zu diesem Anlass hatte das Kita-Team auf dem großen Außengeländer der Einrichtung vier Forscherstationen aufgebaut. Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Kinder dort nach eigenem Interesse und mit Lernbegleitung der pädagogischen Fachkräfte forschen und entdecken. Ob Federn oder Baumrinde unter dem Mikroskop betrachten, mit Naturmaterialien Stempelbilder gestalten, Farben mischen oder Knobelspiele – Forschen und Experimentieren macht Kindern Spaß. „Der Alltag ist voller Naturwissenschaften und die meisten Kinder sind von sich aus an Naturphänomenen sehr interessiert“, sagt Kita-Leiterin Wilma Alferink. „Kinder wollen die Welt um sich herum begreifen und wir möchten die Kinder darin begleiten und unterstützen.“

In der Kita Spatzennest wird im wöchentlichen Wechsel mit den Kindern zu verschiedenen Themen geforscht. Die Forscherhütte bietet den nötigen Raum, Vermutungen aufzustellen, diese durch eigene Versuche zu überprüfen und erste Schlussfolgerungen zu ziehen. Um dieses natürliche Interesse der Kinder entwicklungsgemäß zu begleiten, nehmen die Erzieherinnen in regelmäßigen Abständen an den Fortbildungen der Volkshochschule teil. Möglich wird dies in der Grafschaft Bentheim durch die Förderung des Landkreises. Er ist seit 2008 Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und fördert aus kommunalen Mitteln aktiv die Netzwerkarbeit für seine Kindertagesstätten und Grundschulen. Die Netzwerkkoordination hat er der VHS übertragen. Karola Langenhoff, Netzwerkkoordinatorin der VHS, freute sich, der Kita-Leiterin Wilma Alferink und ihren Mitarbeiterinnen Anika Brilon und Andrea Bründermann die Plakette im Auftrag des Landkreises überreichen zu können. Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben und für zwei Jahre verliehen. Dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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