18.02.2021, 10:07 Uhr

KFD in Wietmarschen hat neuen Vorstand gewählt

Gundula Markus (links) gratuliert dem neuen Vorstand mit (von rechts): Christine Schulten, Cornelia Hilbers, Marion Brümmer, Silvia Knippen, Inge Rakers, Monika Schomakers, Anke Lütkes und Petra Lensing. Foto: Lindwehr

Gundula Markus (links) gratuliert dem neuen Vorstand mit (von rechts): Christine Schulten, Cornelia Hilbers, Marion Brümmer, Silvia Knippen, Inge Rakers, Monika Schomakers, Anke Lütkes und Petra Lensing. Foto: Lindwehr

Von Hermann Lindwehr

Wietmarschen Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) Ortsverband Wietmarschen hat aufgrund der Corona-Bestimmungen die Generalversammlung absagen müssen. Um der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahl gerecht zu werden, arrangierte das Lenkungsteam eine Briefwahl. Die KFD-Vorsitzende Gundula Markus lobt in ihrem Jahresrückblick das Engagement der vielen fleißigen Frauen, die sich als „gute Seelen“ in der Gemeinde ehrenamtlich einbringen würden. Sie erläuterte zum Ergebnis der Briefwahl, dass nach vierjähriger Amtszeit Monika Schomakers, Silvia Knippen und Inge Rakers wiedergewählt worden seien. Neu in den Vorstand berufen seien Petra Lensing, Anke Lütkes, Christine Schulten, Cornelia Hilbers und Marion Brümmer.

Nach achtjähriger Vorstandstätigkeit stellten sich der Satzung folgend Gundula Markus, Beate Lütkeniehoff (Kasse), Ulla Kreuzhermes (Schriftführerin), Maria Schomakers (Küche), Nadine Ströer (Fahrten) und Kornelia Junk (Kerzen und Organisation) nicht mehr zur Wahl. Nach vierjähriger Amtszeit schied auf eigenen Wunsch Melanie Wessling (Schriftenstand) aus.

Präses Dechant Gerhard Voßhage und der alte Vorstand gratulierten den neubestimmten Damen und wünschten ihnen viel Freude sowie gutes Gelingen. Ein besonderes Lob erhielten alle KFD-Frauen und -Gruppen, Helferinnen und Helfer, das Tanzensemble und die Theatertruppe sowie die Pfarrgemeinde. Die Damen dankten ebenso ihrem Präses und allen, die sie auf einem anderen Weg begleitet und unterstützt hätten.

Gundula Markus resümierte: „Es waren sehr intensive Jahre. Während unserer Veranstaltungen und kirchlichen Feste haben uns viele Begegnungen positiv geprägt. Mit zum Jahresprogramm gehören normalerweise gemeinsame Busausflüge, Radtouren, besinnliche und unbeschwerte Treffen mit Frauen, die von den KFD-Gruppen mitgestalteten Gottesdienste, der Basar und die Adventsnachmittage. In diesem Jahr sei es aufgrund der besonderen Umstände eben anders.“

Die scheidende Vorsitzende blickte auf die Generalversammlung vom letzten Jahr zurück, die sonst jedes Jahr im Januar anberaumt worden sei. „Die Versammlung wird an zwei Tagen mit jeweils über 300 Mitgliedern musikalisch begleitet. Zur Tagesordnung zählten neben Theater und Tanz, Verlosungen und Berichten die Ehrung der Damen für langjährige Mitgliedschaft.“

Gundula Markus erklärte, dass in diesem Jahr Ehrungen in Abwesenheit vollzogen würden. Mit großer Freude gab sie bekannt, dass seit 70 Jahren Adelheid Knippen der Frauengemeinschaft die Treue halte. 65 Jahre zählten Maria Altendeitering, Maria Bruns, Maria Haarmann, Elisabeth Niehoff und Anna Rakers hinzu. Vor 60 Jahren seien Anna Altgilbers, Elisabeth Hense, Anna Junk, Josefine Klewing, Anna Kottkamp, Maria Lensing und Else Lütkeniehoff der Gemeinschaft beigetreten. Und für 50 Jahre Mitgliedschaft in der KFD wurden Margaretha Börger, Anna Budde, Wilma Egbers, Maria Engelbrink, Luise Hackmann, Klara Keuter, Hildegard Lühn, Leni Möller, Marlies Osseforth, Maria Pley, Sophia Rohling, Margret Roling, Adele Tenfelde, Gertrud Veltmaat, Hedwig Weß und Maria Wübbels geehrt.

Die scheidende Vorsitzende erklärte, dass noch festgelegt werde, wer welche Funktion im neuen Vorstand übernehme. Sie erinnerte an schöne und traurige Momente, an die Erfolge und ebenso an manche Schwierigkeiten. „Das alles gehört zu uns und ist ein Teil unseres Lebens sowie unseres gemeinsamen Weges als KFD.“ Markus dankte dem Vorstand und betonte: „Wir haben uns immer gegenseitig in unseren Aufgaben unterstützt. Vieles haben wir miteinander und füreinander getan. Wir haben vieles bewegt und erreicht. Wir können dankbar zurückschauen und zuversichtlich weitergehen, was immer die Zukunft bringt. Wir alle dürfen stolz sein, diesen langen Zeitabschnitt in unserer Pfarrgemeinde mitgeprägt zu haben.“

Ems-Vechte