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28.05.2020, 13:57 Uhr

Kein Altstadtfest, aber Alternativprogramm in Lingen

Ganz ohne Aktion soll die Lingener Innenstadt im Sommer und Herbst nicht bleiben. Im Organisationsteam laufen bereits die Planungen für ein Alternativprogramm mit Kleinkunst, einem Riesenrad und weiteren Veranstaltungsformaten.

Ein Riesenrad in der Lingener Innenstadt soll über das ausgefallene Altstadtfest hinwegtrösten. Foto: Kramer

Ein Riesenrad in der Lingener Innenstadt soll über das ausgefallene Altstadtfest hinwegtrösten. Foto: Kramer

Lingen Das Lingener Altstadtfest findet in diesem Jahr nicht statt. „Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, das beliebte Stadtfest abzusagen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. Zwar gelte das derzeitige Verbot von großen Veranstaltungen lediglich bis Ende August, doch es sei nicht vertretbar, angesichts der Corona-Pandemie Mitte September ein Fest mit bis zu 80.000 Besuchern in der Innenstadt zu veranstalten. „Zudem wollen wir allen beteiligten Vereinen, Schaustellern, Bands und Veranstaltern Planungssicherheit geben. Gemeinsam können wir uns jetzt darauf konzentrieren, ein Alternativprogramm für den Sommer und Herbst zu organisieren, das sich auch mit den jetzigen Auflagen verbinden lässt.“

So soll am Sonntag, 20. September, der Kleinkunstpreis „Lingener Theo“ verliehen werden. „Dazu erwarten wir viele Kleinkünstler in Lingen, die uns an verschiedenen Standorten verzaubern und begeistern werden“, so Jan Koormann als Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH. Auch das sonst auf dem Altstadtfest vertretene Riesenrad soll trotz der Absage ein Gastspiel auf dem Lingener Marktplatz geben. „Darüber hinaus arbeiten wir auch an anderen Veranstaltungsformaten, die wir den Sommer über präsentieren wollen, sofern es die jeweils aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens zulässt. Die Lingener und Besucher unserer Stadt können also gespannt sein“, so Koormann abschließend.

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