27.02.2020, 17:06 Uhr

Kanadische Band „The Mahones“ rockt das UJZ „Komplex“

Freunde von Folk-Punk kommen am 14. März in Schüttorf auf ihre Kosten, wenn die kanadische Band „The Mahones“ die Bühne des Unabhängigen Jugendzentrums (UJZ) „Komplex“ an der Mauerstraße 56 rockt.

Die kanadische Band „The Mahones“ gehört zu den bekanntesten Folk-Punk-Gruppen weltweit. Foto: privat

Die kanadische Band „The Mahones“ gehört zu den bekanntesten Folk-Punk-Gruppen weltweit. Foto: privat

Schüttorf Am Samstag, 14. März, veranstaltet Zikadumda die Konzertinitiative des UJZ Komplex in Schüttorf ein Konzert mit der kanadischen Folk-Punk Band „The Mahones“ die zu den bekanntesten Bands dieses Genres gelten. Support ist die Band Mighty-Hallelujah-Terzett. Einlass für das Konzert ist 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 11 Euro im Vorverkauf und 13 Euro an der Abendkasse. Karten für diese Veranstaltung gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen der Region oder im Internet, auch zum Zuhause ausdrucken. Mehr Informationen dazu auf www.komplex-schuettorf.de

Mahones aus Kingston, Ontario in Kanada sind wohl neben Dropkick Murphys und Floggin‘ Molly die bekannteste Folk-Punk-Band Nordamerikas. Gegründet 1990, als St. Patricks Day-Band von Sänger Finny McConnell, wurde aus dem Projekt schnell mehr. Die Band zählt mittlerweile zu den besten und erfolgreichsten Acts, die Irish-Folk-Punk zu bieten hat. Ihr Album „The Black Irish“ erhielt in den USA den renommierten Titel „Best Punk Rock Album“ der Independent Music Awards und auch in Deutschland kann die Band an ihre Erfolge aus Übersee anknüpfen. Keine Frage: „The Mahones“ sind ein essentieller Bestandteil der (Folk-) Punk-Rock-Szene und haben Hymnen für die Ewigkeit geschrieben. Und die Geschichte geht weiter.

Schlechte Lieder, was soll das sein? Das Mighty-Hallelujah-Terzett wildert sich seit elf Jahren durch Songperlen aus 2000 Jahren Popkultur. Julio Iglesias trifft Dead Kennedys trifft Kraftwerk trifft Donna Summer trifft Undertones. Ob Überseecontainer, Hochregal oder vier Helgoland-Auftritte in 24 Stunden (Weltrekord!), die rheinischen Fachakustiker holen ihr Publikum da ab, wo es ist. Die Gitarre schrubbt, das Akkordeon pumpt, der Gesang ist schief und überzeugend. Es gibt keine schlechten Lieder, es gibt nur die falsche Haltung, sie zu spielen. Und weil die stimmt, liegen sich selbst die beinhartesten Black-Metaller bei Terzett-Auftritten zu OMD-Nummern weinend in den Armen und singen und singen. Nach dem Konzert mit Zwakkelmann und El Fisch im vergangenen Mai zum zweiten Mal auf den „Komplex“-Planken.

Ems-Vechte