29.04.2022, 10:15 Uhr

Jürgen Harsman als Hegeringleiter in Wilsum verabschiedet

Aus dem neuen Vorstand der Kreisjägerschaft (von links): Nils Obremba (Schatzmeister), Rüdiger Köhler (Vorsitzender) Reinhold Gosejacob (Kreisjägermeister), Vera Niers (Geschäftsführerin), Gerhard Plöns (Stellvertretender Vorsitzender), sowie aus dem Hegering VII: Jürgen Harsman (bisheriger Hegeringleiter), Jan Emme (stellvertretender Hegeringleiter) und Alfred Tiebert als neuer Hegeringleiter. Foto: Weersmann

Aus dem neuen Vorstand der Kreisjägerschaft (von links): Nils Obremba (Schatzmeister), Rüdiger Köhler (Vorsitzender) Reinhold Gosejacob (Kreisjägermeister), Vera Niers (Geschäftsführerin), Gerhard Plöns (Stellvertretender Vorsitzender), sowie aus dem Hegering VII: Jürgen Harsman (bisheriger Hegeringleiter), Jan Emme (stellvertretender Hegeringleiter) und Alfred Tiebert als neuer Hegeringleiter. Foto: Weersmann

Wilsum Nach dreijähriger, coronabedingter Pause lud Hegeringleiter Jürgen Harsman die Mitglieder des Hegering VII erstmals wieder zu einer Jahreshauptversammlung im Saal Ridder ein. Besonders begrüßte er die neuen Mitglieder sowie die Wilsumer Jagdhornbläser, die den Abend musikalisch mitgestalteten. Ein besonderer Gruß galt auch dem neuen Kreisjägermeister, Reinhold Gosejacob, sowie dem kompletten neuen Vorstand der Jägerschaft Grafschaft Bentheim und dem Geschäftsführer der neuen Raumschießanlage der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, die sich alle an diesem Abend den Mitgliedern persönlich vorstellten.

Jürgen Harsman gab einen kurzen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre und bedauerte, dass in dieser Zeit viele Treibjagden abgesagt werden mussten. Auch das gemütliche Beisammensein mit dem sogenannten „Verblasen der Strecke“ und dem „Schüsseltreiben“ durften aufgrund der Pandemie nicht stattfinden. „Es war alles anders als sonst“, so Jürgen Harsman, „und was der kommende Herbst in Sachen Corona und in Bezug auf den schrecklichen Krieg in der Ukraine noch bringen mag, wissen wir nicht.“ Man könne nur hoffen, dass sich alles wieder normalisieren möge. Jürgen Harsman erklärte des Weiteren, dass der nächste „Grüne Abend“, sobald dieser in Bezug auf Corona wieder stattfinden dürfe, von der Jagdgemeinschaft Wilsum organisiert werden würde.

Anschließend präsentierte der stellvertretende Hegeringleiter Alfred Tiebert ausführlich und anschaulich den Streckenbericht der vergangenen drei Jagdjahre. Auffällig war der hohe Anteil an Fallwild beim Rehwild.

Im weiteren Verlauf berichtete Kassenwart Jan Lübbers über einen ausgeglichenen Kassenstand. Dem Kassenwart und dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Danach berichteten die Obleute über ihre Bereiche. Anschließen fanden Wahlen statt: Hegeringleiter Jürgen Harsman stellte sich nach 15 Jahren nicht wieder zur Wahl. Als sein Nachfolger wurde einstimmig der stellvertretende Hegeringleiter Alfred Tiebert gewählt. Zum neuen stellvertretenden Hegeringleiter wurde ebenfalls einstimmig Jan Emme benannt. Für den bisherigen Schiessobmann Edgar Molendyk rückte Jürgen Hinderink als Nachfolger nach. Neuer Kassenprüfer wurde Friedrich Ridder.

Für langjährige Mitgliedschaft im Hegering VII konnten folgende Personen geehrt werden: Alfred Hoppen und Heinz-Joachim Meier (beide 60 Jahre), Gerd Will (40 Jahre), Hilde Ekkel (25 Jahre), Jürgen Lahuis und Jürgen Völkerink (beide 25 Jahre Mitgliedschaft).

Für besondere Verdienste um das deutsche Waidwerk wurde Jürgen Harsman im Anschluss an die vorgenommenen Ehrungen die „DJV Verdienstnadel in Bronze“ der Landesjägerschaft Niedersachsen durch den Kreisjägermeister überreicht.

Hoffen auf einfachere Zeiten (von links): Rüdiger Köhler (Vorsitzender der Kreisjägerschaft) Heinz-Joachim Meier, Jürgen Harsman (bisheriger Hegeringleiter), Alfred Tiebert (neuer Hegeringleiter), Jürgen Völkerink und Jürgen Lahuis. Foto: Weersmann

Hoffen auf einfachere Zeiten (von links): Rüdiger Köhler (Vorsitzender der Kreisjägerschaft) Heinz-Joachim Meier, Jürgen Harsman (bisheriger Hegeringleiter), Alfred Tiebert (neuer Hegeringleiter), Jürgen Völkerink und Jürgen Lahuis. Foto: Weersmann