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12.04.2019, 12:30 Uhr

JU trainiert Argumente gegen rassistische Hetze

Die Junge Union Obergrafschaft hat kürzlich in Verbindung mit der Interkulturellen Arbeitsstelle - IBIS ein Argumentationstraining gegen rechte Aussagen veranstaltet.

Schlagfertig werden im Umgang mit rassistischen Bemerkungen – dies war das Ziel des Argumentationstrainings, zu dem die Junge Union Obergrafschaft und die Interkulturelle Arbeitsstelle – IBIS. eingeladen hatte. Foto: privat

Schlagfertig werden im Umgang mit rassistischen Bemerkungen – dies war das Ziel des Argumentationstrainings, zu dem die Junge Union Obergrafschaft und die Interkulturelle Arbeitsstelle – IBIS. eingeladen hatte. Foto: privat

„Gefühlte Unsicherheiten in der Gesellschaft und Veränderungen in der Parteienlandschaft bieten zunehmend rechten Aussagen und Parolen einen Raum. Wir wollen Stellung beziehen und uns wehren können“, so die Vorsitzende der Jungen Union Obergrafschaft, Klara Horst.

Seit 2017 bietet die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie als eigenständiger Fachbereich bei IBIS e.V. im Nordwesten Niedersachsens verschiedene Angebote zu respektvollem Umgang in der Gesellschaft an. Gefördert wird dieses Angebot durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“. „Mit unseren Beratungsangeboten, wie dem Argumentationstraining gegen rechte Aussagen und Parolen, möchten wir viele Jugendliche erreichen, um sie im Umgang mit Diskriminierungen und rechten Parolen zu stärken“, erklärt Martin Göske von der Mobilen Beratung von IBIS.

So diskutierten die Teilnehmer über verschiedene Vorurteile gegenüber bestimmten Gruppen der Gesellschaft und sammelten bekannte Sprüchen und Parolen aus ihrem persönlichen Umfeld. Im nächsten Schritt wollten die Teilnehmer natürlich erfahren, wie sie mit solchen meist emotionalen und überfordernden Situationen umgehen sollen. Durch Rollenspiele und Hilfestellungen durch die Referenten, wurden Tipps und Tricks zum besseren Umgang mit rassistischen Parolen erarbeitet. Zwar gibt es in solchen Diskussionen selten den einen richtigen Weg, aber doch fühlen sich 15 Jugendliche nach dem Angebot am Samstagnachmittag bestärkt Stellung zu beziehen und für ihre Meinung auch in schwierigen Situationen einzustehen.

Ems-Vechte