01.07.2022, 15:40 Uhr

„Japorogo“-Chor blickt gut gestimmt und optimistisch nach vorn

„Japorogo“ steht für die Musikrichtungen des gemischten Chores: Jazz, Pop, Rock und Gospel. Aktuell besteht der Chor aus etwa 40 engagierten Sängerinnen und Sängern, die ihr Publikum mit klangstarken, melodischen Songs aus den verschiedensten Musikgenres unterhalten möchten. Foto: Gerrit Dams

„Japorogo“ steht für die Musikrichtungen des gemischten Chores: Jazz, Pop, Rock und Gospel. Aktuell besteht der Chor aus etwa 40 engagierten Sängerinnen und Sängern, die ihr Publikum mit klangstarken, melodischen Songs aus den verschiedensten Musikgenres unterhalten möchten. Foto: Gerrit Dams

Nach den coronabedingten Herausforderungen der vergangenen Monate blickt der Chor „Japorogo“ wieder positiv in die Zukunft. Auch während der pandemiegeschuldeten „Durststrecke“ sei es dem Chor gelungen, die Mitgliederzahlen weitestgehend stabil zu halten, teilt der 1. Vorsitzende Holger Maschmeier mit. „Das Interesse neuer Sänger ist derzeit hoch, wir durften einige Neuzugänge in unseren Reihen begrüßen. Die Corona-Krise war sicherlich eine der schwersten Zeiten des Chores seit seiner Gründung vor 26 Jahren. Es gab erhebliche Einschränkungen, Proben mussten für Monate eingestellt werden, Konzerte wurden abgesagt“.

Bedauerlicherweise konnten auch zum 25. Jubiläum des Chores im vergangenen Jahr keine Veranstaltungen geplant werden. Doch nun finden wieder regelmäßig die Probenabende statt, und zwar jeweils dienstags um 18.30 Uhr in der Mensa des Evangelischen Gymnasiums in Nordhorn. „Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen, bei uns mitzumachen“, lädt Maschmeier alle, die Freude am gemeinsamen Singen haben, zur Teilnahme an den wöchentlichen Chorproben ein.

Die letzten Auftritte in diesem Jahr, besonders die Teilnahme am „Fest der Kulturen“ und bei der „Uelsener Musiknacht“, haben wieder für mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gesorgt. Auch für die Chormitglieder sei es wichtig, dass wieder regelmäßig geprobt wird und Auftritte stattfinden können. „Nur so können sich die einzelnen Stimmen aufeinander einspielen und es entsteht ein einheitlicher Chorklang“, erklärt auch Anita Ekkel, 2. Vorsitzende des „Japorogo“-Chores. So war denn auch der Auftritt bei der „Uelsener Musiknacht“ Anlass für den Vorstand und die Mitglieder des Chores, sich bei ihrem Leiter Ulli Nolte für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren zu bedanken.

Sein erstes Dirigierstudium absolvierte der gebürtige Lingener Ulli Nolte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main, weitere Studien an der Musikhochschule Detmold sowie an der Hochschule der Künste in Berlin folgten. Erste Engagements als Korrepetitor und Dirigent führten ihn an die Theater in Kiel, Essen, München und Osnabrück. Chordirektor und Dirigent war er jeweils in Detmold, Rostock, Brandenburg und Braunschweig sowie von 2000 bis 2015 am Pfalztheater in Kaiserslautern. Seit 2015 ist Nolte im Ruhestand – „bei ihm auch eher ,Unruhestand‘“, wie die Sängerinnen und Sänger von „Japorogo“ verlauten lassen, denn weiterhin ist er aktiv als Chorleiter für den Nordhorner Chor sowie die „Lauter Mädels“ in Kaiserslautern. „Mit seiner Begeisterungsfähigkeit ist Ulli Nolte der Mittelpunkt unseres Chores. Er arrangiert die Stücke maßgeschneidert und legt großen Wert auf die Stimmbildung. Sein persönlicher Einsatz wird von allen Mitgliedern wertgeschätzt und anerkannt“, heißt es in der Laudatio des Chorvorstandes, der Nolte in Anerkennung seiner nunmehr fünfjährigen Tätigkeit als Chorleiter ein Präsent überreichte.

Wer mehr über „Japorogo“ erfahren möchte, kann sich auf der Website www.japorogochor.de über die Aktivitäten des Chores informieren. Dort finden Interessierte auch weitere Auskünfte über vergangene und künftige Konzerte und Auftritte der Sängerinnen und Sänger sowie Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.

Anlässlich des Auftrittes bei der „Uelsener Musiknacht“ wurde Chorleiter Ulli Nolte als Würdigung seines unermüdlichen Engagements im Laufe der letzten fünf Jahre ein Präsent überreicht. Foto: privat

Anlässlich des Auftrittes bei der „Uelsener Musiknacht“ wurde Chorleiter Ulli Nolte als Würdigung seines unermüdlichen Engagements im Laufe der letzten fünf Jahre ein Präsent überreicht. Foto: privat