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05.12.2019, 13:15 Uhr

Instagram will für Jüngere sicherer werden

Facebook & Co sind eigentlich nichts für Kinder. Deshalb will nun auch Instagram besser kontrollieren, wer sich anmeldet - und die Nutzung des Netzwerks für jüngere Mitglieder sicherer machen.

„Nichts für Kinder“ will Instagram mit der Altersabfrage bei Neuanmeldungen signalisieren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

„Nichts für Kinder“ will Instagram mit der Altersabfrage bei Neuanmeldungen signalisieren. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

dpa/tmn Berlin Instagram fragt bei Anmeldungen ab sofort das Geburtsdatum ab. Neue Nutzer erhalten nur dann ein Profil, wenn sie mindestens 13 Jahre alt sind, wie das Foto-Netzwerk mitteilt.

Bei der Instagram-Mutter Facebook gilt das gleiche Mindestalter, das beide Plattformen allerdings nicht kontrollieren.

Eine weitere Neuerung, die helfen soll, die Instagram-Nutzung altersgerechter zu gestalten: Mann kann es künftig ablehnen, von allen Mitgliedern Direktnachrichten zu bekommen oder zu Gruppen hinzugefügt werden zu können. Stattdessen können Nutzer den Kreis derer, die diese Rechte haben, beschränken - und zwar auf jene, denen sie selbst folgen.

Das Geburtsdatum wird den Angaben zufolge nur in den Konto-Einstellungen auftauchen, aber ansonsten für niemanden sichtbar sein. Wenn jemand sein Facebook- mit seinem Instagram-Konto verknüpft, soll sein Geburtsdatum automatisch übernommen werden. Instagram will die Altersinformationen auch nutzen, um jungen Nutzern gezielt Tipps rund um Konto- und Privatsphäre-Einstellungen zu geben.