26.10.2021, 09:55 Uhr

Initiative Schulfrühstück sucht dringend Helfer

Ursula Bahlo und Ursula Goldberg, die Initiatorinnen, bitten um Unterstützung, damit ihr von der niedersächsischen Landesregierung preisgekröntes Projekt weitergeführt werden kann. Foto: Konjer

Ursula Bahlo und Ursula Goldberg, die Initiatorinnen, bitten um Unterstützung, damit ihr von der niedersächsischen Landesregierung preisgekröntes Projekt weitergeführt werden kann. Foto: Konjer

Nordhorn Gemeinsam frühstücken, sich austauschen, Sorgen und Ängste, aber auch die schönen Momente teilen – das geht seit mittlerweile neun Jahren für Schüler beim Nordhorner Schulfrühstück, das Ursula Goldberg und Ursula Bahlo ins Leben gerufen haben.

Mehrere Helfer arbeiten ehrenamtlich für das Schulfrühstück, dass es für Schüler der Ludwig-Povel-Schule, der Ernst-Moritz-Arndt-Schule, der Grundschule Südblanke sowie der Grundschule Blanke dienstags und donnerstags vor Schulbeginn in den jeweiligen Mensen gibt. Alles kostenlos und ohne Anmeldung. So weit so gut, aber jetzt steht das Projekt Schulfrühstück vor großen Problemen. Es fehlen ausreichend Helferinnen und Helfer, um dieses Angebot weiterhin gewährleisten zu können. Daher sind auch jetzt schon die Termine, an denen das Frühstück gereicht werden kann, von drei auf zwei Tage reduziert worden. Vor diesem Hintergrund bitten Ursula Goldberg und Ursula Bahlo dringend um Unterstützung. Wer sich als Helferin oder Helfer am Schulfrühstück beteiligen möchte, kann sich an Ursula Bahlo unter der Telefonnummer 05921 33358 oder an Ursula Goldberg unter der Telefonnummer 05921 4363 wenden.

Weitere Informationen zum Projekt:

Das Schulfrühstück finanziert sich vor allem durch Spenden von Banken, Kirchen, Firmen und Nachbarschaften. Im Durchschnitt profitieren etwa 240 Schüler in der Woche von dem gesunden Frühstück und richtet sich an diejenigen Kinder, deren Eltern zum Beispiel schon vor der Schule zur Arbeit müssen. „Alleine frühstücken macht doch keinen Spaß“, begründet Ursula Bahlo die Entstehung des Projekts. Nicht zu vergessen sei auch die wissenschaftliche Seite, sagt sie. „Der Zuckerspiegel ist morgens flach und steigt durch ein gesundes Frühstück an. Die Schüler können so konzentrierter arbeiten. Das berichteten uns auch die Lehrer. Wir waren erstaunt, wie schnell wir dieses Ziel unseres Projekts erreicht hatten.“

Auch die Kommunikation ist ein Bestandteil des morgendlichen Zusammentreffens. „Unsere Helfer haben ein offenes Ohr für alle“, betont Bahlo. Nach den Sommerferien und dem Lockdown konnte nach Rücksprache mit den Schulleitern in den Schulen das Frühstück wieder aufgenommen werden. Der Ablauf des Frühstücks orientiert sich an den aktuell geltenden Corona-Regelungen. Es gelten Maskenpflicht, Abstand und 2G.

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