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28.06.2019, 15:00 Uhr

IHK-Netzwerk Industrie 4.0 zu Roboter in der Arbeitswelt

Wie verändert Mensch-Roboter-Kollaboration die Fertigung und wie wirken sich selbststeuernde Produktionsabläufe auf unsere Fabriken aus?

Wo Mensch und Roboter zusammenarbeiten – das IHK-Netzwerk Industrie 4.0 zu Gast im Labor für Handhabungstechnik und Robotik der Hochschule Osnabrück. Foto: IHK

Wo Mensch und Roboter zusammenarbeiten – das IHK-Netzwerk Industrie 4.0 zu Gast im Labor für Handhabungstechnik und Robotik der Hochschule Osnabrück. Foto: IHK

Diesen und weiteren Fragen widmete sich das IHK-Netzwerk Industrie 4.0 beim Besuch des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück. Einen Einblick in die fachliche Arbeit gewährte Gastgeber Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa in seinem Labor für Handhabungstechnik und Robotik. Intensiv wurde unter anderem über die Umsetzung von Sicherheitsfragen diskutiert.

Denn dort, wo Mensch und Roboter im wahrsten Sinne des Wortes zusammenarbeiten, müssen eigentlich selbst unvorhersehbare Ereignisse bei der Gefahrenbeurteilung vorausschauend berücksichtigt werden. „Heutzutage möchte man in der Industrie vor allem wandelbare Fabriken, dass heisst vorbereitet sein auf Anforderungen an die Produktion von morgen, die man heute noch gar nicht kennt“, erläuterte Rokossa.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Clemens Westerkamp und Prof. Dr. Ing. Sigmar Lampe gründete er 2017 das „I4os - Kompetenzzentrum Industrie 4.0“ der Hochschule Osnabrück, in dem aktuell bereits 16 Professorinnen und Professoren aktiv sind. Prof. Lampe erklärte den insgesamt 18 Teilnehmern der Veranstaltung die Vorteile virtueller Inbetriebnahmen. Der größte Vorzug sei der Zeitgewinn, der dadurch entstünde, dass parallel gearbeitet werden könne. Der Professor für Automatisierungstechnik berichtete außerdem, dass die Hochschule derzeit ein Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik einrichtet. Hier sollen Studenten künftig an einer echten Industrieanlage und dessen virtuellem Abbild Erfahrungen sammeln, die sie dann später unmittelbar in den Unternehmen anwenden können.

Die Ausbildung von Fachkräften ist das Fachgebiet von Prof. Dr. Ing. Harald Strating. Er informierte die Teilnehmer über „Industrie 4.0 in der Ausbildung zum Lehramt an berufsbildenden Schulen“. Durch den steten Austausch der Hochschule mit Unternehmen der Region sei es so möglich, die Fachkräfte von Morgen adäquat vorzubereiten.

Seit inzwischen vier Jahren setzt das IHK-Netzwerk Industrie 4.0 wichtige Impulse bei der Digitalisierung der regionalen Wirtschaft. Zu den Mitgliedern zählen ausschließlich Vertreter regionaler Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 (I4os) der Hochschule Osnabrück sowie die Berufsbildende Schule des Landkreises Osnabrück an der Brinkstraße in Osnabrück zählen zu den ständigen Gästen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

Weitere Informationen und Anmeldungen zum Netzwerk: IHK, Andreas Meiners, Telefon 0541 353-245 oder E-Mail: meiners@osnabrueck.ihk.de.

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