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27.08.2019, 18:00 Uhr

IHK: Immer weniger Insolvenzen in der Region

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim geht weiter zurück. Im ersten Halbjahr 2019 haben 67 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt.

Kein Cent mehr in der Tasche: Im ersten Halbjahr mussten weniger Betriebe in der Region diese Situation meistern. Die Zahl der Insolvenzen ging weiter zurück. Foto: dpa

Kein Cent mehr in der Tasche: Im ersten Halbjahr mussten weniger Betriebe in der Region diese Situation meistern. Die Zahl der Insolvenzen ging weiter zurück. Foto: dpa

Dies ist ein Rückgang von rund 37 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2018. Im Landesdurchschnitt fiel der Rückgang mit 12 Prozent geringer aus. Das ergibt eine aktuelle Auswertung der amtlichen Statistik durch die IHK.

Rückgänge konnten dabei in sämtlichen Wirtschaftszweigen verbucht werden. Besonders deutlich gingen die Insolvenzen im Bau- sowie im Gastgewerbe zurück. Sowohl in Stadt und Landkreis Osnabrück als auch in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim sank die Zahl der insolventen Unternehmen.

Diese Entwicklung lässt sich zum einen auf die lange Phase des Wirtschaftswachstums zurückführen. Darüber hinaus spielen auch die weiterhin günstig bleibenden Finanzierungsbedingungen eine wichtige Rolle für die rückläufigen Insolvenzfälle.

Für die kommenden Monate ist aufgrund des zunehmend schwieriger werdenden konjunkturellen Umfeldes jedoch nicht damit zu rechnen, dass sich der Rückgang der Insolvenzen im gleichen Maße wie zuletzt fortsetzen wird. Die internationalen Handelskonflikte und zunehmende Unsicherheiten in zentralen Exportregionen hinterlassen inzwischen deutliche Spuren bei den regionalen Unternehmen. Dies zeigte zuletzt auch der IHK-Konjunkturklimaindex, der in der jüngsten Umfrage auf den niedrigsten Wert seit 2012 gefallen ist.

Unternehmen sollten frühzeitig reagieren, wenn Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung drohen. Für Unternehmen in Schwierigkeiten gibt es ein Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dieses Programm können die Unternehmen direkt unter www.bafa.de beantragen. Leitstellen, wie die DIHK Service GmbH in Berlin, unterstützen das BAFA bei seiner Arbeit. Als Regionalpartner der DIHK Service GmbH informiert die IHK vor Ort den Antragsteller in einem Gespräch über die Förderung.

Weitere Informationen und Statistiken zu den Insolvenzen in der Region können im Internet unter www.osnabrueck.ihk24.de/insolvenzen heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Angebot der BAFA: IHK, Enno Kähler, Tel.: 0541 353-317 oder E-Mail: kaehler@osnabrueck.ihk.de

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