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22.11.2019, 15:00 Uhr

IG Metall hält Delegiertenversammlung in Rheine ab

Der Tarifabschluss im Schlosserhandwerk und die Neuwahlen der IG Metall Delegierten standen bei der Versammlung im Mittelpunkt.

Die Delegierten bekamen auch Informationen über die Fachstelle „Menschen mit Behinderungen im Beruf“. Foto: IG Metall Rheine

Die Delegierten bekamen auch Informationen über die Fachstelle „Menschen mit Behinderungen im Beruf“. Foto: IG Metall Rheine

Der Tarifabschluss im Schlosserhandwerk und die Neuwahlen der IG Metall Delegierten standen am Donnerstag, 21. November, im Mittelpunkt der IG Metall Delegiertenversammlung im TaT in Rheine. 80 Delegierte aus den Betrieben der Metall- und Textilindustrie, den Handwerksbereichen und der Holzbranche nahmen an der letzten Delegiertenversammlung in diesem Jahr teil. Im Geschäftsbericht spannte Heinz Pfeffer, Geschäftsführer der IG Metall Rheine, einen Bogen vom gerade stattgefundenen Gewerkschaftstag bis hin zu der aktuellen Tarifpolitik, der wirtschaftlichen Lage in den Betrieben und der positiven Mitgliederentwicklung.

„Mit gut organisierten Belegschaften können wir auch in kleineren Branchen wie dem Handwerk erfolgreich Tarifverträge durchsetzen“, so Pfeffer zu den Delegierten. Andreas Prior, Betriebsratsvorsitzender der Firma Autopstenhoj in Rheine und Mitglied der Verhandlungskommission für den Bereich des metallverarbeitenden Handwerks, berichtete über den positiven Tarifabschluss im Schlosserhandwerk.

„Der Abschluss von 3,2 % ab Oktober 2019 im ersten, weitere 2,4 % ab Dezember 2020 für das zweite Jahr aber auch die Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 25 und 20 Euro sowie der Tarifvertrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen sind ein toller Erfolg“, freute sich Prior. Von der Fachstelle „Menschen mit Behinderungen“ im Kreis Steinfurt berichtete Ferdinand Hagemann über die vielfältigen Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen im Beruf, dauerhaft am Arbeitsleben teilzunehmen.

Ziel ist es, Menschen mit Behinderung in ihren Fähigkeiten zu fördern und zu schützen. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, einer Behinderung oder seelischen Problemen haben es oft besonders schwer, ihren Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu behaupten.

Die Fachstellen bei der Kreisverwaltung Steinfurt und der Stadtverwaltung Rheine unterstützen als örtliche Träger des Schwerbehindertenrechts in enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe kostenlos alle Arbeitgeber, Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen in Fragen rund um bestehende befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse mit schwerbehinderten/gleichgestellten Menschen.

Abschließend bedankte sich Pfeffer bei allen Anwesenden für das Engagement in der IG Metall. Im Jahr 2020 beginnt für die IG Metall Rheine eine neue Wahlperiode. Am 19. März 2020 konstituiert sich die Delegiertenversammlung mit dann 80 neu gewählten Delegierten aus den Bereichen Kreis Steinfurt, Emsland und Grafschaft Bentheim. Diese wählen einen neuen Ortsvorstand und die Geschäftsführung. Nähere Informationen: www.rheine.igmetall.de