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19.11.2019, 16:51 Uhr

HSG Nordhorn spielt gegen Tabellenführer

Am Donnerstag, 21. November, 19 Uhr, ist die SG Flensburg-Handewitt zu Gast im Euregium.

Ob die Zuschauer und Fans nach der Pleite gegen die Eulen Ludwigshafen noch hinter der HSG Nordhorn-Lingen stehen, muss abgewartet werden. Foto: J. Lüken

Ob die Zuschauer und Fans nach der Pleite gegen die Eulen Ludwigshafen noch hinter der HSG Nordhorn-Lingen stehen, muss abgewartet werden. Foto: J. Lüken

Die Fragen nach der Erstliga-Tauglichkeit der HSG Nordhorn-Lingen werden immer lauter. Kein Wunder nach der bisherigen Saisonbilanz von 2:24 Punkten nach 13 Spielen. Bisheriger Tiefpunkt: die 12:19-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn Eulen Ludwigshafen. Den meisten Beteiligten war klar, dass gerade dieses Spiel von großer Bedeutung sein würde.

Im direkten Spiel gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller sollte sich zeigen, ob für die HSG die Chance besteht, bis zum Saisonende zumindest den 16. Tabellenplatz zu behaupten und damit den Verbleib in der 1. Handballbundesliga. Nach dem schlechten Spiel in Ludwigshafen sind deutliche Zweifel mehr als angebracht. Trainer Geir Sveinsson brachte es auf den Punkt. „Es tut mir leid, das zu sagen“, sagte der Isländer beim Fernsehsender Sky, „aber das war eine Scheiß-Leistung heute.“

Und nun kommt am Donnerstag, 19 Uhr, mit der SG Flensburg-Handewitt der deutsche Meister ins Euregium. Recht deutlich wird der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht nur beim Blick auf die Tabellensituation, sondern auch beim Blick auf die vergangenen Spiele der SG Flensburg-Handewitt. Mit Zufriedenheit bilanzierte der SG Coach Maik Machulla, vielen noch aus seiner früheren Zeit bei der HSG bestens bekannt, den Sieg gegen Göppingen: „Im Angriff hatten wir eine deutliche Struktur, in der Verteidigung steckte viel Leidenschaft.“

Und nach dem 27:18 gegen den TBV Lemgo Lippe klang die Stimmung bei Machulla nicht anders: „Das war entspannend für mich, ich hatte kein Herzrasen bis zum Schluss. Ab Spielminute 15 sah es alles sehr souverän aus, da kam die Leichtigkeit.“ Fast eine Sensation hätte Flensburg beim Auswärtsspiel in der Champions League gegen Paris St. Germain schaffen können. Doch zum Schluss stand es 32:30 für die Pariser. Der deutsche Meister hat nun 7:9 Punkte in der Staffel A der VELUX EHF Champions League auf dem Konto. Nähere Informationen: www.hsgnordhorn-lingen.de