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12.09.2019, 20:00 Uhr

Höllenlauf in Schüttorf: Anmeldungen sind noch möglich

Der Aufbau des Höllenlaufs hat begonnen und die ersten Veränderungen auf dem Sportpark des FC Schüttorf 09 sind erkennbar. In wenigen Tagen wird hier ein anspruchsvoller Parcours für Extremläufer entstehen.

Höllenlauf in Schüttorf: Anmeldungen sind noch möglich

Beim Höllenlauf in Schüttorf müssen die Teilnehmer schwierige Hindernisse überwinden. Foto: privat

Schweres Gerät wird mehrere Tonnen Lehmboden für das Schlammrobben auffahren und es werden tiefe Löcher für die Wasserrutsche gegraben. Hangelgestelle und Strohballen werden platziert und lassen erahnen, was die Teilnehmer des diesjährigen Höllenlaufs leisten müssen. Aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland treffen sich am 21. September Extremläufer und Fun-Hindernis-Läufer zum jährlich stattfindenden Höllenlauf.

Viele der in den vergangenen Jahren teilnehmenden Extremsportler kommen auch in diesem Jahr nach Schüttorf zum Höllenlauf. Ein sehr interessantes Duell werden sich der Sieger des Höllenlaufs 2018, Michael Sperver von Spervers Hofladen, und LCN-Triathlet und Niedersachsen-Trophy-Sieger 2018, Marvin Beckemper, liefern. Beide starten um 16 Uhr und befinden sich im direkten Duell. Zu drei Startzeiten können am Veranstaltungstag bis zu 1000 Teilnehmer um den Titel Höllenläufer kämpfen. Startplätze für den dritten Start um 16 Uhr sind nur noch bis Sonntag, 15. September, unter www.hoellenlauf.de zu haben. Da die Teilnehmerzahl limitiert ist, sollten sich Interessierte mit Ihrer Anmeldung beeilen. Auf der Acht-Kilometer-Strecke wird den Teilnehmern wieder viel abverlangt. Sie müssen über Wände klettern, hangeln, Wasserhindernisse und vieles mehr durch- und überlaufen. Wieder mit dabei ist die lebende Mauer (Teufelswächter), die unberechenbar die Teilnehmer zur Verzweiflung bringen wird. Bei den Teufelswächtern handelt es sich um die Nordhorner American Footballspieler der Eintracht Vikings. Auch der im vergangenen Jahr erstmals aufgebaute Höllenschlund wird wieder zur Attraktion für die Hindernisläufer und Zuschauer .

Bei der Organisation des Höllenlaufs wird besonderer Wert darauf gelegt, das Extremläufer, durch anspruchsvolle Hindernisse an ihre Leistungsgrenzen geführtwerden. Da der Hype des Extremlaufens auch weitere Sportler erreicht hat, die eine solche Veranstaltung als Fun-Hindernis-Lauf sehen, werden neben besonders schweren Hindernissen sogenannte Pussylines eingerichtet, die eine alternative Aktivität abverlangen. Nachdem die Sportler die Strapazen des Höllenlaufs über acht Kilometer geschafft haben, müssen sie beim abschließenden Bogenschießen ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. In den vergangenen Jahren hat sich schon mehrfach beim Bogenschießen die Gesamtwertung noch einmal deutlich verändert. Auch in diesem Jahr wird beim Höllenlauf in Schüttorf die Niedersachsen-Trophy des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes vergeben.

Alle Teilnehmer des Höllenlaufs nehmen automatisch an der NI-Trophy teil. Teilnehmer, die um die Niedersachsen-Trophy kämpfen, müssen beim Höllenlauf die Haupthindernisse, ohne Nutzung der Pussylines, bewältigen. Es wird nur die reine Laufzeit gewertet, das heißt, dass das Bogenschießen nicht mit in die Wertung eingeht. Der Höllenlauf ist der einzige Hindernislauf in Niedersachsen, der für die Niedersachsen-Trophy auserwählt wurde. Beim Höllenlauf verzichtet der Veranstalter, FC Schüttorf 09, auf eine bewusste Gesundheitsschädigung der Teilnehmer. Stacheldraht, Strom und Eiswasser gibt es bei dieser Veranstaltung nicht. Wer über genügend Ausdauer, Kraft, Willensstärke und Konzentration verfügt, ist beim Höllenlauf richtig aufgehoben.