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16.04.2020, 15:55 Uhr

Hilbers: Bei Gewässerschutz Wissenschaft berücksichtigen

Der Grafschafter Landtagsabgeordnete Hilbers (CDU) fordert im Zusammenhang mit der Düngeverordnung, dass das Messstellennetz im Bereich Gewässerschutz nach neuesten wissenschaftlichen Standards überarbeitet werden muss.

An einer Messstelle wird eine Grundwasserprobe entnommen, die in einem Labor auf Nitrat überprüft wird. Foto:dpa

An einer Messstelle wird eine Grundwasserprobe entnommen, die in einem Labor auf Nitrat überprüft wird. Foto:dpa

Hannover „Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sind für politische Entscheidungen eine wichtige Grundlage“, erklärt der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers. Getroffene Entscheidungen müssten anhand wissenschaftlicher Maßstäbe und nach demokratischen Spielregeln regelmäßig überprüft werden. Wie das funktioniere, zeige sich momentan auch im Umgang mit dem neuartigen Corona-Virus. „Jedes Mal, wenn wir etwas dazulernen, leiten wir darauf politische Konsequenzen ab“, so Hilbers.

Genauso einen Weg fordert Reinhold Hilbers nun auch in Sachen Düngeverordnung. Die jüngst von 23 Kreislandvolkverbänden vorgelegte wissenschaftliche Begutachtung der Gewässersituation in Niedersachsen gebe nun Anlass zur Neubewertung bereits getroffener Maßnahmen. So sei festgestellt worden, dass das Messstellennetz überarbeitet werden müsse. „Wir müssen auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in einen Dialog über differenzierte Methoden der Düngemittelausbringung eintreten“, fordert er. Hilbers hat sich in dieser Sache bereits an seinen Kabinettskollegen Olaf Lies gewandt und wirbt für einen Dialog über die Erkenntnisse aus dem Gutachten. Lies hatte Hilbers zugesagt, über die Ergebnisse des Gutachtens ins Gespräch zu kommen. „Ich gehe davon aus, dass der Umweltminister bald mit entsprechenden Gesprächen beginnt“, zeigt sich der CDU-Politiker zuversichtlich.

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