Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
23.02.2019, 09:00 Uhr

Henni Krabbe fordert zügige Umsetzung des Digitalpaktes

Landratskandidatin Henni Krabbe hat sich die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben und möchte als zukünftige Landrätin die Grafschaft Bentheim von den Töpfen des Digitalpaktes profitieren lassen.

Henni Krabbe kandidiert für die Landratswahl im Mai. Foto: privat

Henni Krabbe kandidiert für die Landratswahl im Mai. Foto: privat

„In der Grafschaft Bentheim muss der Digitalpakt zügig umgesetzt werden, damit alle Schülerinnen und Schüler von den Geldern für digitale Bildung profitieren, nicht nur Modellklassen“, sagt Krabbe. „Ich fordere daher die Kreisverwaltung auf, sich an die Antragsfrist für digitale Schulen zu halten, denn anderenfalls sind die Gelder verloren.“ Bis zum kommenden Schuljahr wünscht sie sich eine Umsetzung an den Schulen. Bei der Veranstaltung „Auf ein Wort mit Stephan Weil“ befragte Henni Krabbe den Ministerpräsidenten Niedersachsens zum Thema Digitalpakt und wie konkret die Schülerinnen und Schüler der Grafschaft davon profitieren werden.

Am 20. Februar 2019 erklärte der Staatssekretär für Digitalisierung, Stefan Muhle, gegenüber dem Rundblick-Niedersachsen, dass bei der Vergabe der Fördermittel des Bundes für den Breitbandausbau das Windhund-Verfahren gilt – die Mittel also an die Landkreise nach dem Eingang des Antrags verteilt werden. „Wir dürfen also in der Grafschaft keine Zeit verlieren, anderenfalls verlieren wir den Anschluss an die Digitalisierung“, bringt es Landratskandidatin Krabbe auf den Punkt. „Darüber hinaus weiß keiner genau, ob die veranschlagten Mittel in Höhe von fünf Milliarden Euro aus dem Digitalpakt überhaupt ausreichend sind. Davon bleiben über 500 Millionen Euro für unsere Schulen in Niedersachsen.“ 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben sollen vom Land an die Kreise weitergegeben werden. Pro Schule stünde ein Sockelbetrag von 30.000 Euro zur Verfügung.

Ems-Vechte