03.12.2020, 14:30 Uhr

Helga van Slooten zieht sich aus AWO-Krebsberatung zurück

Blumen zum Abschied: Dr. Annegret Hölscher dankt Helga van Slooten für die langjährige engagierte Arbeit. Foto: Wohlrab/Landkreis

Blumen zum Abschied: Dr. Annegret Hölscher dankt Helga van Slooten für die langjährige engagierte Arbeit. Foto: Wohlrab/Landkreis

Nordhorn „Der Krebs nimmt keine Rücksicht auf die Lebensumstände oder Lebensplanung eines Menschen. Mit diesem Schicksal müssen Betroffene jedoch nicht alleine fertig werden. Die AWO-Krebsberatung steht den Menschen tatkräftig und mitfühlend zur Seite. Den Männern und Frauen in dieser besonderen Situation beizustehen, war mir immer ein wichtiges Anliegen“, betont Helga van Slooten. Elf Jahre lang hat sie die Krebsberatung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Nordhorn geleitet und sich zudem viele Jahre ehrenamtlich für die Selbsthilfe engagiert. Zum Jahreswechsel zieht sich Helga van Slooten aus Altersgründen von ihren Aufgaben zurück. Als Dank für das große Engagement überreichte Dr. Annegret Hölscher, Leiterin des Büros für Selbsthilfe und Gesundheitsförderung, einen Blumenstrauß an die Sozialpolitikerin.

„Wir haben viele Jahre eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Das gilt für die Krebsberatung ebenso wie für die Selbsthilfearbeit. Vielen Menschen in der Grafschaft konnte so schnell und unbürokratisch geholfen werden. Für diesen Einsatz möchte ich im Namen des Selbsthilfebüros ausdrücklich bedanken“, unterstrich Hölscher. Van Slooten habe ihre Aufgabe immer mit großem Engagement erfüllt und dabei stets die Interessen der Betroffenen in den Vordergrund gestellt. Von 2003 bis 2008 war sie die Ansprechpartnerin für die Kontinenz-Selbsthilfegruppe, viele Jahre war sie im Vorstand des damaligen Grafschafter Selbsthilfevereins.

Für die Beratungstätigkeit in der Krebsberatung und der Selbsthilfegruppe hat die gelernte Arzthelferin eine psychoonkologisch orientierte Gesprächsausbildung in der Mildred-Scheel-Akademie absolviert und dort an weiteren Fortbildungen teilgenommen. „Dieses Wissen war wichtig für den Umgang mit Krebspatienten, die durch die Krankheit mit konkreten Lebensproblemen konfrontiert sind. Mir ging es immer darum, jedem Ratsuchenden die Unterstützung zu geben, die er braucht“, sagt van Slooten abschließend.

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