Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
10.08.2020, 10:22 Uhr

Hedon Klink Lingen in der Corona-Zeit

In der MediClin Hedon-Klinik Lingen sind „aufgrund der guten Fallzahlen bereits Besuche für die Patienten unter Auflagen von bestimmten Besuchsregeln wieder möglich.“ Foto: Hedon-Klinik

In der MediClin Hedon-Klinik Lingen sind „aufgrund der guten Fallzahlen bereits Besuche für die Patienten unter Auflagen von bestimmten Besuchsregeln wieder möglich.“ Foto: Hedon-Klinik

Lingen Seit März befindet sich auch Deutschland in der Corona-Pandemie. Krankenhäuser müssen ihre Patienten und Mitarbeiter seitdem besonders schützen. Die Akut- und Rehaklinik MediClin Hedon-Klinik in Lingen meistert diese Aufgabe nach eigenen Angaben bisher sehr erfolgreich.

„Wenig Infizierte, mehr Schutzausrüstung“

„Die MediClin Hedon Klinik Lingen meistert die Corona-Krise sehr vorbildlich und hat das Infektionsgeschehen bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut unter Kontrolle. Bislang haben sich nur zwölf der insgesamt 560 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Im Rehabereich der Klinik mit 180 Betten gab es keinen Patienten, der an Corona erkrankt ist. Im Akutbereich mit knapp 120 Plätzen waren es lediglich fünf Patienten. „Die wenigen Fallzahlen bestätigen uns, dass wir seit Ausbruch der Pandemie alles richtiggemacht haben. Das Lob gilt vor allem unseren Mitarbeitern, aber auch den Patienten, die jederzeit verständnisvoll auf unsere Maßnahmen reagiert haben“, erklärt Holger Kammann, Kaufmännischer Direktor für die Klinik in Lingen und Regionaldirektor Niedersachsen. Die sehr gute Situation ist auch darauf zurückzuführen, dass die Klinik von März bis Ende Juli aktuell schon über 200.000 Euro für Schutzausrüstung sowohl für die Mitarbeiter als auch die Patienten ausgegeben hat.“

„Beatmungsplätze frei geblieben“

Insgesamt gibt es in der MediClin Hedon-Klinik in Lingen 30 Beatmungsplätze, die aber zu keinem Zeitpunkt der Corona-Pandemie voll ausgenutzt werden mussten. „Die guten Fallzahlen bei uns im Haus haben es uns sogar ermöglicht, fünf unserer Beatmungsgeräte an das Bonifatius Hospital in Lingen auszuleihen“, sagt Holger Kammann.

„Patienten freuten sich früh wieder über Besuch“

„Aufgrund der guten Fallzahlen war die MediClin Hedon Klinik schon sehr früh in der Lage, Besucherkonzepte in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu erarbeiten und immer weiter zu lockern. Eine der ersten Maßnahmen war bereits im März die Einrichtung einer Hotline für Angehörige, die von den Psychologen und Sozialberatern der Klinik betreut wurden. Und bereits Anfang April wurde ein Besucherfenster eingerichtet, durch das sich Patienten und Angehörige sehen und unterhalten konnten – immer unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Aktuell sind aufgrund der vorgenannten Maßnahmen auch Besuche in der Klinik wieder möglich. Die Patienten im Rehabilitationsbereich wie im Akutbereich können nach abgestimmten Besuchsregeln ihre Angehörigen wieder empfangen. Dass sich die Angehörigen und Patienten weitere Lockerungen wünschen, sei natürlich verständlich.“ Aber nicht jeder Wunsch könne berücksichtigt werden. Klinikdirektor Holger Kammann formuliert deshalb eine dringende Bitte: „Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei. Wir sollten alle weiterhin sehr aufmerksam und vorsichtig sein und uns an die Abstandsregeln halten. Denn das Wohl unserer Patienten und unserer Mitarbeiter steht im Vordergrund.“

„Aktuell ganztägige ambulante Rehabilitation möglich“

„Unter Beachtung strenger Hygienevorgaben sowohl bei der täglichen Anreise als auch bei den Therapien ist auch eine Durchführung der ganztägigen ambulanten Rehabilitation in der MediClin Hedon-Klinik Lingen wieder möglich. Hierfür wurde extra ein eigenes Hygienekonzept entwickelt, dass alle Belange berücksichtigt. „Wir freuen uns, somit auch diesen Patienten wieder eine Möglichkeit der Rehabilitation zu bieten“, so Holger Kammann.

Ems-Vechte