18.02.2021, 11:28 Uhr

Handwerkskammer meldet Rekorddaten für regionale Betriebe

Den regionalen Handwerksbetrieben bescheinigt das Landesamt für Statistik eine positive Entwicklung. Foto: dpa

Den regionalen Handwerksbetrieben bescheinigt das Landesamt für Statistik eine positive Entwicklung. Foto: dpa

Osnabrück Wie die Handwerkskammer (HWK) Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim mitteilt, hat das Landesamt für Statistik im Rahmen seiner Handwerkszählung den Betrieben im Kammerbezirk eine „exzellente Entwicklung“ sowie „Spitzenpositionen bei Umsatz und Mitarbeiterzahl bescheinigt. Die Erhebung des Landesamtes bezieht sich auf das Jahr 2018 und wird alle zwei Jahre rückwirkend veröffentlicht.

Hohe Produktivität

„Unsere rund 11.000 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk erwirtschafteten in Folge weiterhin fast ein Viertel des Gesamtumsatzes im Handwerk Niedersachsens“, erklärt Sven Ruschhaupt, Hauptgeschäftsführer der HWK Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim. „Mit über 140.000 Euro Umsatz pro Mitarbeiter belegt der Kammerbezirk niedersachsenweit den Spitzenplatz bezüglich der Produktivität. Das Emsland sticht hierbei besonders hervor. Hier beträgt der Wert 145.000 Euro pro Mitarbeiter“, berichtet Ruschhaupt. Das sei landesweit der höchste Wert überhaupt. „In der Grafschaft ist es mit 141.000 ebenfalls ein Spitzenwert. Dabei belegt die HWK Osnabrück–Emsland–Grafschaft Bentheim bezüglich der Mitarbeiterzahl niedersachsenweit lediglich Platz drei von insgesamt sechs Handwerkskammern“.

Viele Beschäftigte

Mit 23 Beschäftigten pro Betrieb tritt die Stadt Osnabrück laut Ruschhaupt bezüglich der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl hervor. „Das bedeutet hinter der Stadt Wolfsburg als Standort des VW-Konzerns Platz zwei in Niedersachsen.“ Das Emsland rangiere mit durchschnittlich 16 Mitarbeitern direkt dahinter, gefolgt von der Grafschaft Bentheim mit durchschnittlich 15 Beschäftigten.

In den Betrieben im Kammerbezirk arbeiten nach Angaben des Landesamtes über 100.000 Menschen. Nur die Kammerbezirke Braunschweig–Lüneburg–Stade und Hannover haben mehr Beschäftigte im Handwerk vorzuweisen, allerdings auch bei deutlich mehr Betrieben. „Hier zeigt sich die hohe Relevanz unserer Handwerksbetriebe für den regionalen Arbeitsmarkt und belegt eindrucksvoll die enorme Wirtschaftskraft des regionalen Handwerks überaus deutlich“, stellt Ruschhaupt fest.

Der komplette Bericht des Landesamtes für Statistik ist auf www.hwk-osnabrueck.de abrufbar.

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