06.05.2019, 09:46 Uhr

Gymnasium Nordhorn begeht Welttag des Buches

Mit einem Projekttag beteiligte sich das Gymnasium Nordhorn am Unesco-Welttag des Buches. Dabei näherten sich die Schüler auf vielfältige Weise den Büchern.

Auf Grundlage der vorgelesenen Geschichten bastelten und zeichneten die Schüler des Gymnasiums Nordhorn. Foto: privat

Auf Grundlage der vorgelesenen Geschichten bastelten und zeichneten die Schüler des Gymnasiums Nordhorn. Foto: privat

Projekt zum Welttag des Buches – „Und plötzlich sind 90 Minuten Unterricht viel zu kurz“ Ende dieses Jahres war es wieder so weit. Deutschlandweit feierten viele Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen, Verlage und auch sonst alle lesebegeisterten Menschen den Unesco-Welttag des Buches. Auf der Internetpräsenz der Initiatoren stellt man das Lesefest als „regionale Tradition“ vor, das zu einem „internationalen Ereignis“ geworden ist. 1995 erklärte die Unesco den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem „weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren“.

Dieser Feierlichkeit wollte sich auch das Gymnasium Nordhorn anschließen. Die Schüler sollten ebenso in den Genuss kommen, Bücher auf vielfältige Weise zu erfahren und Freude daran zu entwickeln – und das alles nicht nur in einer oder zwei Schulstunden zwischen Mathematik und einer Fremdsprache. Ein Projekttag bot sich dafür an. Motivierte Kollegen, die diesen Tag mitorganisieren und gestalten wollten, waren schnell gefunden.

In diesem Sinne durften die Schüler am 25. April aktiv und kreativ werden. Sie spielten Theater in der Aula bis in die Pausen hinein, sie dichteten, ohne ein Ende finden zu wollen, sie bastelten, zeichneten auf der Grundlage einer Geschichte und ihrer eigenen Fantasie, sie erforschten und durchforsteten die Stadtbibliothek, suchten nach eigenen Geschichten, einem Spannungsbogen, führten auf, bewerteten und hörten engagierten Vorlesern zu.

Spannende und mitreißende Bücher wurden vorgestellt und den Kindern daraus vorgelesen. Die Paten der fünf fünften Klassen, allesamt Schüler aus den höheren Jahrgängen, stellten Jugendbücher vor, die die Schüler spürbar begeisterten und sicher den ein oder anderen auch zum Lesen anregten. Weiter stellten sich Landrat Friedrich Kethorn, Schulleiter Andreas Langlet und sein Stellvertreter Matthias Lübbers als Vorleser zur Verfügung. Frau Forysch, Mitarbeiterin der Buchhandlung Thalia, las aus gleich zwei Romanen vor und stellte am Ende für motivierte und lesebegeisterte Schüler Möglichkeiten zum Weiterlesen in Kleingruppen vor.

Und was bleibt? Es bleibt die Erinnerung an einen Tag voller Geschichten, voller Fantasie, voller Kreativität und voller positiv gestimmter Menschen. „Das war besser als Unterricht“, sagte ein Schüler. „Es war ein anderes Lernen in einem anderen Rahmen, der eine Zukunftsperspektive haben sollte“, resümierte Anne Hilbers, Fachobfrau Deutsch. www.gymnasium-nordhorn.de/

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