23.03.2020, 11:00 Uhr

Gymnasiasten erfahren wie Physik in der Praxis funktioniert

Zwischen den Airbus-Werken in Hamburg und dem Gymnasium Nordhorn besteht seit vielen Jahren ein enger Kontakt. Nun war der Physik-Leistungskurs wieder in Hamburg zu Besuch.

Die Airbus-Werke in Hamburg waren das Ziel der Fachgruppe Physik des Gymnasiums Nordhorn. Foto: privat

Die Airbus-Werke in Hamburg waren das Ziel der Fachgruppe Physik des Gymnasiums Nordhorn. Foto: privat

Nordhorn Physik-Leistungskurse des Gymnasiums Nordhorn besuchen Airbus und Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seit mehr als 15 Jahren ist es Teil des Programms eines Physik-Leistungskurses am Gymnasium Nordhorn, eine Exkursion nach Hamburg zu den Airbus-Werken und zur Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) durchzuführen. Ausgangspunkt der Exkursionen war der Kontakt des Physik-Lehrers Wolfgang Fricke zu einem Professor der HAW, Prof. Dr. Hartmut Zingel. Unterstützt durch die Fachgruppe Physik am Gymnasium und durch Kollegen von Professor Zingel, wurde aus den ersten Besuchen eine regelmäßige Einrichtung im Bildungsangebot des Gymnasiums. Einen besonderen Schub erhielt die Beziehung im Jahr 2008, in dem die Abiturientin Hannah Hoppen, motiviert durch die Exkursion in ihrem Physik-Leistungskurs, ein duales Studium bei Airbus und der HAW aufnahm. Inzwischen hat Hannah Hoppen das Studium abgeschlossen und befindet sich kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion an der TU Hamburg-Harburg. Sie hat während der ganzen Zeit die Exkursionen ihrer alten Schule organisatorisch unterstützt und als Referentin begleitet.

Auch in diesem Jahr machten sich die beiden Physik-Leistungskurse auf die Reise nach Hamburg. Zehn Schülerinnen und 17 Schüler in Begleitung der Physik-Lehrer Wolfgang Fricke, Hermann Hamel und Daniel Norder starteten vor der Coronakrise vom Bahnhof Nordhorn und damit zum ersten Mal mit dem Zug direkt ab Nordhorn.

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