26.08.2021, 11:10 Uhr

Gruppe des Gymnasiums Nordhorn 2. Sieger bei MINT-Wettbewerb

Viele Schüler des Gymnasiums haben beim Wettbewerb „Big Bang Challenge“ mitgemacht. Foto: Dornbusch

Viele Schüler des Gymnasiums haben beim Wettbewerb „Big Bang Challenge“ mitgemacht. Foto: Dornbusch

Nordhorn In diesem Schuljahr nahmen sechs Gruppen aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 des Gymnasiums Nordhorn am landesweiten MINT-Wettbewerb „Big Bang Challenge“ der Leibniz Universität Hannover teil, insgesamt waren dies 25 Schülerinnen und Schüler.

Dabei konnte die Gruppe der Jahrgangsstufe 12 mit dem Namen „Besser als Einstein“ (Nils Feitsma, Lukas Kües, Benjamin Strathmann, Andreas Termath und Lukas Tyben) einen schönen Erfolg feiern: Sie erreichte unter den 35 teilnehmenden Gruppen den 2. Platz. Denkbar knapp lagen die Nordhorner in der abschließenden Punktebewertung hinter der Siegergruppe aus Hannover. Die Gruppenmitglieder können sich über ein Preisgeld von 500 Euro freuen.

Sehr bemerkenswert ist auch das Ergebnis der Gruppe „Hamels Elite“ mit Miaoxuan Liang, Viktoria Lytze und Jule Wolterink, ebenfalls Jahrgangsstufe 12, die einen sehr guten 7. Platz im Teilnehmerfeld erzielen konnte.

Auch die anderen Gruppen schlugen sich tapfer. So schafften es sowohl die Gruppe „PaSiPaSu“ mit Nick Bosmann, Erkut Karsli, Kevin Momann, Bersan Özgün und Pascal Stifter (Jahrgangsstufe 12) als auch die Gruppe „Irgendwas“ mit Elias Atto, Nils Feller, Philip Mundt, Björn Steinkamp und Clara Thierbach (Jahrgangsstufe 13), die erforderliche Punktzahl zu erreichen, um vom Veranstalter mit einem Zertifikat ausgezeichnet zu werden.

Im Wettbewerbsverlauf mussten die Schülerinnen und Schüler vier umfangreiche Aufgaben lösen, die von September bis Dezember im Abstand von etwa einem Monat veröffentlicht wurden. Die Aufgaben stammten aus den vier MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und wurden von verschiedenen Instituten der Leibniz-Universität entworfen. Beispielsweise ging es bei einer Physik-Aufgabe darum, eine Analyse von Temperatur- und Taupunktdaten durchzuführen. Die Aufgabe gehörte zum Gebiet der Meteorologie, die in der Schule nur sehr am Rand gestreift wird. In einer weiteren Aufgabe sollte in einem interdisziplinären Ansatz die Ausbreitung von Infektionen untersucht werden. Auch hier mussten sich die Teilnehmer eigenständig Wissen und Lösungsstrategien erarbeiten, die weit über den Schulstoff hinaus gingen.

Leider konnte die Siegerehrung nicht wie üblich im Hauptgebäude der Leibniz-Universität, des alten Welfenschlosses von Hannover, stattfinden. Corona-bedingt wurde sie online durchgeführt.