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02.01.2020, 12:25 Uhr

Grünkohl vorm Lagern im Kühlschrank nicht waschen

Generationen verbinden mit dem Grünkohl deftige Bauernküche. Doch längst muss man ihn nicht mehr stundenlang mit Schmalz und Grützwurst kochen. Er passt auch in die leichte Küche - und zwar roh.

Frischen Grünkohl erkennt man daran, dass die harten Blätter beim Aneinanderreiben quietschen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Frischen Grünkohl erkennt man daran, dass die harten Blätter beim Aneinanderreiben quietschen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

dpa/tmn Baierbrunn Lange galt der Grünkohl als Wintergemüse, das gut gekocht nur zwischen Ende September und Anfang März Saison hat. Doch der krause Kohl ist mittlerweile auch roh angesagt.

Er hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank. Man sollte ihn vor der Lagerung allerdings nicht waschen, sonst wird er matschig, erklärt die Zeitschrift „Baby und Familie“ (Ausgabe 1/2020).

Frischen Grünkohl erkenne man an harten Blättern, die beim Aneinanderreiben quietschen. Dass er vor der Ernte unbedingt Frost braucht, stimme nicht mehr ganz. Er sei durch die Kälte allerdings weniger bitter, weil so der Zuckeranteil in den Blättern steigt.

Das als Superfood gefeierte Gemüse mit reichlich Vitaminen, Kalzium, Eisen und Folsäure ist allerdings schwerer verdaulich als Brokkoli oder Blumenkohl. Deshalb sollten Kinder Grünkohl erst am Ende des ersten Lebensjahres essen - schön weich gekocht oder püriert.

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Erstellt:
2. Januar 2020, 12:26 Uhr
Aktualisiert:
2. Januar 2020, 12:25 Uhr
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