04.03.2021, 09:54 Uhr

Grafschafter Volksbank: „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

Das Zertifikat in Silber erhalten Christina Rigterink (links) und Gerd Hartwig (rechts, beide Grafschafter Volksbank) aus den Händen von Andreas K. Bittner (Zweiter von rechts) vom ADFC-Bundesverband. Mit dabei ist Burkhard Werner (Zweiter von links) vom ADFC Grafschaft Bentheim. Foto: privat

Das Zertifikat in Silber erhalten Christina Rigterink (links) und Gerd Hartwig (rechts, beide Grafschafter Volksbank) aus den Händen von Andreas K. Bittner (Zweiter von rechts) vom ADFC-Bundesverband. Mit dabei ist Burkhard Werner (Zweiter von links) vom ADFC Grafschaft Bentheim. Foto: privat

Nordhorn Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat die Grafschafter Volksbank mit der EU-weiten Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Seit 2017 vergibt der ADFC das Siegel, und die Grafschafter Volksbank hat es als zweites Unternehmen in Niedersachsen in Silber erhalten.

Vor Kurzem hat Andreas K. Bittner, Auditor und Berater beim ADFC-Bundesverband, die Urkunde überreicht. „Die Grafschafter Volksbank fördert den Radverkehr mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt gleich mehrere Vorteile. Es stärkt unter anderem die Mitarbeiterbindung, das Teamgefühl und die eigenen Nachhaltigkeitsziele. Gleichzeitig kann ein Arbeitgeber beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten“, lobt Bittner bei der Übergabe. Für die Grafschafter Volksbank „passt das Thema genau in die Zeit. Wir haben uns das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben und investieren neben der Fahrradfreundlichkeit in zahlreiche andere Projekte, wie zum Beispiel in die E-Mobilität unseres Fuhrparks und in Photovoltaik“, heißt es aus dem Unternehmen. Die Auszeichnung gilt für die kommenden drei Jahre.

Ideenreichtum rund ums Fahrrad

Die Bank konnte unter anderem mit eingangsnahen, überdachten Fahrradstellplätzen, Reparaturmöglichkeiten für Kunden und Mitarbeiter und attraktiven Leasingangeboten für Fahrräder punkten. „Außerdem nehmen die Mitarbeiter der Bank bereits seit Jahren an den Kampagnen ,Mit dem Rad zur Arbeit‘ und dem ,Stadtradeln‘ teil und organisieren geschäftsstellen- und abteilungsintern Radtouren. Doch diese umfangreichen Maßnahmen waren erst der Anfang“, erklärt Christina Rigterink vom Projektteam der Bank. „Wir haben eine Menge Ideen für die Zukunft. Am liebsten möchten wir natürlich noch mehr Kolleginnen und Kollegen für das Fahrradfahren begeistern und uns in drei Jahren die Gold-Zertifizierung sichern.“

Gesundheit und Umweltschutz

Aus Sicht der Projektverantwortlichen gibt es gleich mehrere Vorteile für den Umstieg aufs Rad. „Fahrradpendler können schon auf dem Weg zum Arbeitsplatz effizient gegen Bewegungsmangel vorbeugen. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage und ein niedrigeres Infektionsrisiko“, ist Christina Rigterink überzeugt und ergänzt: „Die radfahrenden Kolleginnen und Kollegen fühlen sich fitter und ausgeglichener. Frische Luft und Bewegung auf dem Weg zur Bank bieten den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag.“

Weitere Informationen gibt es auf www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de.

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