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12.05.2020, 12:36 Uhr

Grafschafter Katholiken sagen Sommerfreizeiten ab

Spiele, gemeinsame Aktionen und Nachtwanderungen: Zahlreiche Kinder und Jugendliche freuen sich darauf, im Sommer mit Gruppen ihrer Kirchengemeinde in die Ferien zu fahren. Doch in diesem Jahr fallen die Fahrten aus. Die Organisatoren suchen Alternativen.

In diesem Sommer wird es keine Gruppenfahrten der katholischen Kirchengemeinden geben.Foto: dpa

In diesem Sommer wird es keine Gruppenfahrten der katholischen Kirchengemeinden geben.Foto: dpa

Nordhorn „Die katholischen Kirchengemeinden in der Grafschaft sagen schweren Herzens alle Kinder- und Jugendfreizeiten im Sommer 2020 ab“, geben Dechant Gerhard Voßhage und Dekanatsjugendreferentin Sarah Schulte in einer Pressemitteilung bekannt. Als Grund nennen sie die Unvereinbarkeit der zurzeit geltenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen mit in Ferienfreizeiten üblichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel das Übernachten in Gemeinschaftsunterkünften. Die Entscheidung ist Voßhage zufolge in Absprache mit den Haupt- und Ehrenamtlichen, die für die verschiedenen Maßnahmen vor Ort Verantwortung tragen, getroffen worden und folgt der Empfehlung des Bistums Osnabrück.

„An diesen Freizeiten, die einen hohen Stellenwert für das Leben in den Gemeinden haben, nehmen in jedem Sommer mehrere hundert Kinder- und Jugendliche teil. Sie werden von vielen Gruppenleitern, Lagerleitungen, Küchenteams, Haupt- und Ehrenamtlichen vorbereitet und durchgeführt. Deshalb ist die Absage umso bedauerlicher“, heißt es von den Organisatoren, die sich um alternative Freizeitformate bemühen wollen.

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