30.08.2021, 16:35 Uhr

Grafschafter Jugendparteien rufen zur Wahl auf

Den Kandidaten der Jugendparteien (von links) David Bartz, Klara Horst, Matteo van Vliet und Julian Hannemann ist es ein wichtiges Anliegen, dass jeder die Möglichkeit nutzen sollte, bei den bevorstehenden Wahlen seine Stimme abzugeben. Foto: privat

Den Kandidaten der Jugendparteien (von links) David Bartz, Klara Horst, Matteo van Vliet und Julian Hannemann ist es ein wichtiges Anliegen, dass jeder die Möglichkeit nutzen sollte, bei den bevorstehenden Wahlen seine Stimme abzugeben. Foto: privat

Grafschaft/Emsland Die Jugendparteien in der Grafschaft Bentheim und im Emsland appellieren an Jugendliche, bei der Kommunalwahl am 12. September in Niedersachsen und bei der Bundestagswahl am 26. September wählen zu gehen. Die Junge Union (JU), Grüne Jugend, Jungsozialisten in der SPD und Junge Liberalen werben gemeinsam für die Teilnahme an der Wahl und rufen dazu auf, dass jeder die Möglichkeit nutzen sollte, seine Stimme abzugeben.

„Durch die aktuellen Herausforderungen – ob Covid-19-Pandemie oder Klima- und demografischer Wandel – müssen die Lebensverhältnisse in unseren Städten und Gemeinden zukunftssicher ausgerichtet werden. Neben den konkreten Auswirkungen einer sich verändernden Wirtschafts- und Arbeitswelt ist insbesondere das ehrenamtliche Engagement die Festigung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft und die beste Garantie für den Erhalt der regionalen Vielfalt“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union, Klara Horst, die auch Spitzenkandidatin der JU für die Kommunalwahl ist.

In einer Demokratie zu leben sei keine Selbstverständlichkeit, meint David Bartz, der seit Kurzem Kreissprecher der neu gegründeten Grünen Jugend ist: „Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt ist ein großes Gut, welches wir in unserer Gesellschaft nicht für selbstverständlich halten dürfen. Und vor allem eines, für das wir jeden Tag aufs Neue einstehen müssen. Nur dann ist eine Gesellschaft möglich, die Gerechtigkeit fördert. Besonders innerhalb der Thematik des Klimas wird deutlich, dass wir eben nicht in einer gerechten Welt leben. Diesen Ungerechtigkeiten können wir gemeinsam auch auf kommunaler Ebene begegnen und diesen entgegenwirken. Für eine gerechte Welt, die Zukunft hat – Grün.“

Julian Hannemann von den Jungen Liberalen freut sich über das gemeinsame Engagement und hofft vor allem, dass viele junge Menschen sich für eine Partei entscheiden, die klar demokratisch ist. „Klar, man sollte die Partei wählen, die man möchte. Allerdings müssen wir uns immer dafür einsetzen, dass gerade junge Menschen nicht irgendwelche Randparteien wählen. Wer nicht wählen geht, darf sich hinterher auch nicht beschweren. Wählen gehen ist ein Privileg. Das mag langweilig klingen, aber nur durch eine Stimmabgabe kann man mitbestimmen. Das sollte uns allen bewusst sein. Ich hoffe natürlich, dass viele junge Menschen sich für die FDP entscheiden.“

Juso-Kreisvorsitzender Matteo van Vliet sagt: „Wir alle können und sollten unser Wahlrecht wahrnehmen. Diese Freiheit, für die in vielen Teilen der Welt Menschen demonstrieren, ist wertvoll. Daher möchte ich sagen: Nutze auch du am 12. und 26. September deine Stimme! Solidarische und gerechte Städte, Kreise und Gemeinden in Niedersachsen brauchen eine starke SPD. Es macht einen Unterschied, wer regiert, sowohl im Bund als in der Kommune.“ Auch Nicht-Wählen sei eine Entscheidung, so van Vliet. „Du triffst damit die Wahl, dass andere über deine Zukunft mitentscheiden. Gerade wenn du nicht wählst, zählen die Stimmen derjenigen mehr, die du auf keinen Fall in verantwortlichen Positionen haben willst“, erklärt der Juso-Kreisvorsitzende abschließend.

Ems-Vechte