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10.01.2020, 09:30 Uhr

Musical „Goodbye Klein-Amerika“ startet zweiten Teil

Die Fortsetzung des Musicals „Goodbye Klein-Amerika“ erzählt die Geschichte Nordhorns musikalisch weiter. Premiere ist am 18. Januar.

Auf der Bühne ist reges Treiben angesagt. Foto: J. Lüken

Auf der Bühne ist reges Treiben angesagt. Foto: J. Lüken

Nordhorns große musikalische Textilsaga „Goodbye Klein Amerika“ geht weiter: Nach der Premiere am Sonnabend, 18. Januar, ist die Aufführung des zweiten Teils im Rahmen des städtischen Theaterprogramms im Kulturzentrum Alte Weberei am Donnerstag, 23. Januar, zu sehen.

Nachdem die Neuinszenierung des Musicals über den Niedergang der einst international bedeutenden Textilstadt im vergangenen Jahr rund 3500 Besucher begeisterte, schlägt das Musiktheater aus der Feder von Thomas Kriegisch nun mit einer Fortsetzung den Bogen von der Stunde Null bis in die Gegenwart.

Der zweite und abschließende Teil bringt erneut als gefühlvolles Musical die erstaunliche Erfolgsstory einer Stadt auf die Bühne, die weitgehend aus eigener Kraft ihre wirtschaftliche Strukturkrise meistert, sich den Herausforderungen der Globalisierung stellt und es zu ungeahnter, neuer Blüte bringt. Das Publikum erwartet ein Wiedersehen mit bekannten und lieb gewonnenen Protagonisten des ersten Teils. Dazu zählen der gescheiterte Textilerbe Robert van Arnheim und die ebenso schöne wie hinterlistige Christy Ladrett, die miteinander noch alte Rechnungen offen haben. Doch die neue Zeit schafft ihre ganz eigenen Herausforderungen, überraschende Wendungen und neue Heldinnen, die vor dem Hintergrund der historischen Entwicklungen in das Rampenlicht treten und die Zukunft der Stadt und ihr persönliches Schicksal verhandeln.

„Die Nordhorner Geschichte wartete darauf, nach dem Ende der Textilära weiter und bis in die Gegenwart zu Ende erzählt zu werden“, sagt Autor und Komponist Thomas Kriegisch zu seiner künstlerisch freien Bühnenerzählung mit viel Musik und Tanz: „Es ist die Geschichte der Stadt, die sich letztlich selbst den Weg aus der Krise weist. Es ist die Geschichte von Menschen, die auf ihre eigenen Stärken besinnen, nach dem tiefen Sturz wieder aufrappeln und auf den Weg machen, um ihre Zukunft selber zu gestalten.“

Auf die Bühne gebracht wird die Inszenierung diesmal von einem Ensemble aus rund 40 Laien, Semiprofis und professionellen Darstellern, Sängern und Tänzern. Sie setzen die Geschichte Nordhorns erneut unter Direktion des bewährten Leitungsteams als stimmungsvolles Musiktheater in Szene. Die Regie liegt wieder in den Händen von Nils Hanraets, Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) Lingen, die Regieassistenz übernimmt Laurenz Bäthke. Die musikalische Leitung der Live-Band und die Arrangements übernimmt erneut Ivo Weijmans, stellvertretender Chef der Musikschule Nordhorn und künstlerischer Leiter der „Sinfonic Rock Night“. Er wird das Publikum wieder mit mal poppigen, mal rockigen, aber immer modernen Musicalsongs mit Ohrwurmqualität begeistern. Für das wandlungsfähige Bühnenbild zeigt sich erneut der Lingener Bühnenbildner Ansgar Silies verantwortlich. Die ausgefeilten, abwechslungsreichen Tanz-Choreographien, die die Zuschauer schon im ersten Teil der Textil-Saga verzauberten, hat auch diesmal Irina Kempel, Leiterin des Fachbereichs Tanz im TPZ, entwickelt und mit dem Ensemble einstudiert.

Weitere Termine sind am 19., 21., 24., 25. und 31. Januar sowie 1. Februar. Eintritt: ab 17 Euro (Abendkassen-Zuschlag 2 Euro, Preisnachlass bei Vorlage der GN-Card).

Karten gibt es im Vorverkauf online im GN-Ticketshop sowie im GN-Verlagshaus, Coesfelder Hof 2, VVV Nordhorn mit Info-Telefon 05921 80390, Georgies CD- und LP-Laden mit Info-Telefon 05921 2930 sowie bei allen weiteren ProTicket-Vorverkaufsstellen in Nordhorn und bundesweit. Die Uraufführung am 18. Januar ist bereits ausverkauft.

Karten-Vorverkauf per Telefon und Internet: ProTicket Hotline 0231 9172290 und auf www.proticket.de

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