18.02.2022, 11:45 Uhr

Gesprächsabend zum christlichen Religionsunterricht

Kloster Frenswegen ist der Veranstaltungsort. Foto: Konjer

© Stephan Konjer

Kloster Frenswegen ist der Veranstaltungsort. Foto: Konjer

Nordhorn Die römisch-katholische Kirche und die evangelischen Kirchen in Niedersachsen haben gemeinsam die Initiative gestartet, die Trennung zwischen „katholischem“ und „evangelischem“ Religionsunterricht zugunsten eines gemeinsam verantworteten „christlichen“ Religionsunterrichts zu überwinden. Beide Kirchen haben dazu zu einem breiten Diskussions- und Meinungsfindungsprozess angeregt.

Der Bildungsausschuss des lutherischen Kirchenkreises Emsland-Bentheim stellt sich dem Thema: Was würde sich durch einen christlichen Religionsunterricht konkret für Lehrkräfte und Schüler ändern? Welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen sind damit verbunden? Dabei betrifft die Umwandlung zu einem christlichen Religionsunterricht keineswegs nur die Schule, sondern könnte auch richtungsweisend für die ökumenische Gestalt der Kirche der Zukunft sein. Mit den Worten „Deshalb ist dieses Thema spannend für alle, die in den Kirchen aller Konfessionen arbeiten, sich in ihnen ehrenamtlich engagieren und wichtig für alle, die mit Schule zu tun haben“ beschreibt der Vorsitzende dieses Ausschusses, Gernot Wilke-Ewert, die Bedeutung dieses Themas für die Region.

In Kooperation mit der ökumenischen Stiftung Kloster Frenswegen lädt der Bildungsausschuss zu einem Gesprächsabend am Montag, 28. Februar, um 19 Uhr in die Kapelle des Klosters ein. „Wir sind froh, mit der Bevollmächtigten der Konföderation der evangelischen Kirchen in Niedersachsen, Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track, und dem Leiter der Schulabteilung im Bistum Osnabrück, Dr. Winfried Verburg, zwei der maßgeblichen Protagonisten des Konzepts des christlichen Religionsunterrichts gewonnen zu haben. Sie werden dieses zunächst vortragen und hoffen dann auf eine angeregte Diskussion“, so Wilke-Ewert weiter.

Diese Veranstaltung findet in Präsenz statt, es gilt die 2G-Regel, zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an gernot.wilke-ewert@evlka.de gebeten.