04.11.2020, 16:51 Uhr

Gedenkstunde und Neujahrsempfang fallen in Emlichheim aus

Coronavirus-Pandemie bremst viele Veranstaltungen aus. Foto: BGBAU

Coronavirus-Pandemie bremst viele Veranstaltungen aus. Foto: BGBAU

Emlichheim „Die Infektionszahlen sind nach wie vor kritisch“, teilt Bürgermeister Heinrich Strenge mit. Für den ganzen Monat November gilt mit der neuen Coronaverordnung ein Teil-Lockdown, bei dem die Kontaktminimierung höchste Priorität hat. Deshalb sieht man sich im Rathaus gezwungen, in diesem Jahr die öffentliche Gedenkstunde in der Aula zum Volkstrauertag am 15. November seitens der Gemeinde Emlichheim abzusagen. Auch von der Gemeinde Ringe wird das jeweils im Anschluss an der Kriegsgräberstätte in Neugnadenfeld stattfindende gemeinsame Gedenken aus genannten Gründen abgesagt. Sowohl an den Mahnmalen an den Friedhöfen in Neugnadenfeld und in Emlichheim sowie am Haus Ringerbrüggen werden die Bürgermeister als Vertreter der Gemeinden in aller Stille Kränze zur Erinnerung niederlegen, um mit dieser symbolischen Geste an die Schrecken der Kriege zu erinnern und der Opfer zu gedenken.

Für die Gemeinde Emlichheim wird weiter mitgeteilt, dass man sich schweren Herzens dazu entschlossen habe, auch den Neujahrsempfang im Januar 2021 abzusagen. Wie Bürgermeister Strenge und Gemeindedirektorin Daniela Kösters mitteilen, sei diese Entscheidung mit allen Fraktionen im Rat einvernehmlich erfolgt. „Auch unter Beachtung aller Abstands- und Hygieneregeln könnten in der Aula gerade einmal vierzig bis fünfzig Gäste Platz nehmen und ein Großteil der ansonsten etwa 300 Besucher müßte außen vor bleiben“, berichtet Kösters. „Ein Festhalten am Empfang ergibt aufgrund der Infektionslage keinen Sinn und wir möchten auch im Januar keine neue Gefährdungslage für Infektionen schaffen“, ergänzt Strenge mit großem Bedauern. Daher ist die Absage nach derzeitiger Lagebeurteilung alternativlos.

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