01.08.2022, 09:40 Uhr

Für Förderung von Drohnen zur Wildtier-Rettung bewerben

Stegemann möchte, dass sich Rehe und Damwild (hier im Bild) künftig auch noch in freier Wildbahn und nicht nur – wie hier – im Tierpark Nordhorn bestaunen lassen. Foto: privat

Stegemann möchte, dass sich Rehe und Damwild (hier im Bild) künftig auch noch in freier Wildbahn und nicht nur – wie hier – im Tierpark Nordhorn bestaunen lassen. Foto: privat

Bis zum 1. September 2022 können Jägerschaften und Vereine, die sich für die Rettung von Rehkitzen und anderen Wildtieren einsetzen, Fördermittel für Wärmebilddrohnen beantragen. Für Förderanträge im Emsland und der Grafschaft Bentheim wirbt der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU). „Jedes Jahr werden Rehkitze und andere Tiere bei Mäharbeiten verletzt oder getötet. Mithilfe von moderner Drohnentechnik können wir unsere Grünland- und Ackerflächen vor der Mahd absuchen und Tiere so vor dem Mähtod retten“, erklärt Ste-gemann.

Deshalb begrüßt er in einer Pressemitteilung die erneute Bundesförderung für Drohnen mit Wärmebildtechnik. Insgesamt stehen drei Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Jägerschaften und Vereine können ab sofort Anträge stellen. Verantwortlich für die Vergabe ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Auf eine Förderung hoffen können beispielsweise Kreisjägerschaften und Jägervereinigungen. Förderfähig sind Drohnen mit Wärmebildkameras ab einer Akkulaufzeit von mindestens 20 Minuten. Der Zuschuss aus Bundesmitteln beträgt 60 Prozent des Anschaffungspreises und höchstens 4.000 Euro pro Drohne. Je Verein können bis zu zwei Drohnen gefördert werden. Weitere Informationen können unter www.ble.de/rehkitzrettung eingesehen werden.