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13.08.2020, 09:13 Uhr

Freiwillige leisten Kulturarbeit im ländlichen Raum

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann mit Nils Hanraets, Leiter des TPZ, Marie Vollprecht,  Freiwilligendienstleistende und Autorin, und Hermann Bröring, Präsident des Vereins Emsländische Landschaft. Foto: Büro Stegemann

Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann mit Nils Hanraets, Leiter des TPZ, Marie Vollprecht, Freiwilligendienstleistende und Autorin, und Hermann Bröring, Präsident des Vereins Emsländische Landschaft. Foto: Büro Stegemann

Lingen „Als der Fuchs das Huhn begrüßte“ – so heißt die Erfolgsgeschichte, die die Freiwilligendienstleistenden Marie Vollprecht und Tara Luger in Form eines Kinderbuchs geschaffen haben. Im Rahmen des Eigenprojektes im Freiwilligen Sozialen Jahr beim Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) in Lingen entstand eine Geschichte, die nicht nur den jüngsten Bürgern, sondern auch dem Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann gefällt: „Das TPZ ist in unserer Region ein Motor in der Kulturarbeit. Ich bin beeindruckt von den zahlreichen Projekten, die insbesondere auch durch die Freiwilligendienstleistenden ins Leben gerufen werden.“

Sowohl das Kinderbuch-Projekt als auch ein Filmprojekt zum 40. Jubiläumsjahr des TPZ wurden mit Bundesmitteln gefördert. Nicht nur die Fördermittel, sondern auch die Corona-Pandemie hat einen positiven Effekt für die Kinderbuchentwicklung gebracht, berichtet Autorin Marie Vollprecht dem Abgeordneten: „Leider konnten wir in den letzten Monaten unseres Freiwilligendienstes den Betrieb im TPZ mit zahlreichen Kursen und Kulturprogrammen nicht mehr begleiten. Wir haben das Beste daraus gemacht und mehr Zeit in das Kinderbuch investiert. Aus den geplanten 32 Seiten sind schnell 56 Seiten geworden.“ Dieser Einsatz hat sich gelohnt, denn kurz nach der Veröffentlichung des Buchs und einer begleitenden selbstgestalteten Website zur Geschichte ist die begehrte erste Auflage bereits vergriffen.

Allerdings waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die restliche Arbeit im TPZ weniger positiv. Das Kulturhaus hat die Einschränkungen zur Eindämmung des Virus deutlich zu spüren bekommen. Der Präsident des Vereins Emsländische Landschaft, Hermann Bröring, führt dazu aus: „Das Handeln der Politik mit Blick auf die Kultur in dieser schwierigen Zeit beruhigt mich.“ So betont auch der Leiter der Kultureinrichtung, Nils Hanraets: „Die Planungen für unser Programm unter Beachtung der Vorgaben laufen auf Hochtouren. Trotzdem hängt unsere Arbeit an der Unterstützung durch unser Team, unsere Partner und die Politik.“

Ermutigend betont der Bundestagsabgeordnete Stegemann: „Meine Unterstützung habt Ihr. Kulturelle Begegnungen bereichern unser Zusammenleben im ländlichen Raum und stärken unsere Gesellschaft. Ich hoffe, dass wir schon im nächsten Jahr unter einigermaßen normalen Bedingungen das Jubiläum nachfeiern und hoffentlich viele weitere Projekte umsetzen können.“ Abschließend erklärten die Teilnehmer erfreut, dass es aufgrund der großen Nachfrage noch eine zweite Auflage des Kinderbuchs „Als der Fuchs das Huhn begrüßte“ geben soll, das dann wieder gegen eine Spende erhältlich ist.

Ems-Vechte