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19.06.2019, 15:00 Uhr

Freie Startplätze für den Schüttorfer Höllenlauf

Die Vorbereitungen des Höllenlaufs laufen auf Hochtouren und die Hindernisse stehen bereits fest. Aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland treffen sich, am 21. September, Extremläufer und Fun-Hindernis-Läufer zum Schüttorfer Höllenlauf.

Freie Startplätze für den Schüttorfer Höllenlauf

Wer in Schüttorf durch die Hölle läuft, muss auch über Wände klettern. Foto: privat

Zu drei Startzeiten können am Veranstaltungstag bis zu 1000 Teilnehmer um den Titel Höllenläufer kämpfen. Startplätze sind noch unter www.hoellenlauf.de zu haben. Für den Start um 12 Uhr ist das Teilnehmerlimit fast erreicht, sodass ab da dann nur noch Anmeldungen für die Starts um 14 und 16 Uhr angenommen werden. Da die Teilnehmerzahl limitiert ist, sollten sich Interessierte mit Ihrer Anmeldung beeilen. Auf der Acht-Kilometer-Strecke wird den Teilnehmern wieder viel abverlangt. Sie müssen über Wände klettern, hangeln, Wasserhindernisse und vieles mehr durch- und überlaufen. Wieder mit dabei ist die lebende Mauer (Teufelswächter), die unberechenbar die Teilnehmer zur Verzweiflung bringen wird. Bei den Teufelswächtern handelt es sich um die Nordhorner American Footballspieler der Eintracht Vikings. Auch der im vergangenen Jahr erstmals aufgebaute Höllenschlund wird wieder für die Hindernisläufer und Zuschauer zur Attraktion.

Bei der Organisation des Höllenlaufs wird besonderer Wert darauf gelegt, dass Extremläufer, durch anspruchsvolle Hindernisse an ihre Leistungsgrenzen geführt werden. Da der Hype des Extremlaufens auch weitere Sportler erreicht hat, die eine solche Veranstaltung als Fun-Hindernis-Lauf sehen, werden neben besonders schweren Hindernissen, sogenannte Pussylines eingerichtet, die eine alternative Aktivität abverlangen. Nachdem die Sportler die Strapazen des Höllenlaufs über acht Kilometer geschafft haben, müssen sie beim abschließenden Bogenschießen ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen. In den vergangenen Jahren hat sich schon mehrfach beim Bogenschießen die Gesamtwertung noch einmal deutlich verändert.

Auch in diesem Jahr wird beim Höllenlauf in Schüttorf die Niedersachsen-Trophy des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes vergeben. Alle Teilnehmer des Höllenlaufs nehmen automatisch an der NI-Trophy teil. Teilnehmer die um die Niedersachsen-Trophy kämpfen, müssen beim Höllenlauf die Haupthindernisse, ohne Nutzung der Pussylines, bewältigen. Es wird nur die reine Laufzeit gewertet, das heißt, dass das Bogenschießen nicht mit in die Wertung eingeht. Der Höllenlauf ist der einzige Hindernislauf in Niedersachsen, der für die Niedersachsen-Trophy auserwählt wurde. Beim Höllenlauf verzichtet der Veranstalter, FC Schüttorf 09, auf eine bewusste Gesundheitsschädigung der Teilnehmer. Stacheldraht, Strom und Eiswasser gibt es bei dieser Veranstaltung nicht.

Wer über genügend Ausdauer, Kraft, Willensstärke und Konzentration verfügt, ist beim Höllenlauf richtig aufgehoben. Gespannt sind die Veranstalter wieder auf die vielen verkleideten Mannschaften, die in originellen Kostümen oder in typischer Berufskleidung als Team den Höllenlauf absolvieren werden.