20.02.2020, 10:12 Uhr

Frauen tanzen und singen im Kloster Frenswegen

Die reformierte Frauenarbeit der Landeskirche und die Frauenarbeitsgemeinschaft des Synodalverbandes Grafschaft Bentheim haben zum zweiten Mal einen „Tu-mir-gut-Tag“ im Kloster veranstaltet. 45 Frauen nahmen daran teil, tanzten und sangen.

Diese Frauen haben das Seminar organisiert (von links): Cornelia Pietruschka, Gretchen Ihmels-Albe, Helma Wittke-Gosink, Monika Rode, Angelika Zeidler und Betty Alsmeier. Foto: Hüsemann

Diese Frauen haben das Seminar organisiert (von links): Cornelia Pietruschka, Gretchen Ihmels-Albe, Helma Wittke-Gosink, Monika Rode, Angelika Zeidler und Betty Alsmeier. Foto: Hüsemann

Nordhorn Zum zweiten „Tu-mir-gut-Tag“ haben die reformierte Frauenarbeit der Landeskirche und die Frauenarbeitsgemeinschaft des Synodalverbandes Grafschaft Bentheim eingeladen. Am letzten Wochenende trafen sich 45 Frauen zum Thema „Musik bewegt“ im Kloster Frenswegen.

„Dieser Tag soll ein Freundinnentag werden“, so Helma Wittke-Gosink, eine der Initiatorinnen. Freundschaften sind wichtig und ein stabiler Pfeiler im Leben, so ihre Aussage am Beginn des Tages. Gelebt wurde diese Freundschaft im gemeinsamen meditativen Tanzen und Singen. Die Kraft der Musik betonte Gretchen Ihmels-Albe, die Pastorin für Frauenarbeit der reformierten Landeskirche, in ihren Eingangsworten: „Wir haben heute die Möglichkeit, an allen Orten gute Musik zu hören. Für viele beginnt auch der Tag mit Musik. Fröhliches aber auch Trauer und Angst werden mit Musik ausgedrückt. Im Gottesdienst verbinden das Singen und Beten mit Gott.“ Ein Gottesdienst ohne Musik ist für sie undenkbar. Sie erinnerte auch an die Gospellieder, die den Protest der Sklaven ausdrückten, aber auch ihre Hoffnung und ihren Glauben. Sie ist davon überzeugt, dass mit Musik alles besser geht.

Betty Alsmeier erinnerte an die Aussage von Augustinus „Wer singt, betet doppelt“. Das wurde auch in ihrem Workshop deutlich,in dem die Teilnehmerinnen unter ihrer professionellen Anleitung einige Lieder einübten. Dass das Bewegen nach dem Rhythmus der Musik helfen kann, das Gleichgewicht im Leben zu halten, erlebten die Teilnehmerinnen in der meditativen Tanzgruppe mit Cornelia Pietruschka. „Menschen lernen tanzen, sonst können die Engel nichts mit ihnen anfangen“ – so ihr Motto. Die Klangschalenmeditation mit Monika Rode animierte die Frauen, auf den Klang der Bilder zu hören und eine entspannte Reise zu wagen.

Auch die Mittagspause stand ganz unter dem Zeichen eines „Tu-mir-gut-Tages“ mit Freundinnen. Bei Sonnenschein wurden im Labyrinth des Klosters Bewegungen mit den Smovey Fitnessgeräten eingeübt. In der Kapelle des Klosters erzählte Rosemarie Henschel das Märchen „Des Kaisers Nachtigall“ und im Kreuzgang begegneten Frauen sich zum Gespräch. Mit stärkenden Segenswünschen von Angelika Zeidler ging ein inspirierender Tag mit vielen Eindrücken zu Ende.

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