18.12.2020, 16:15 Uhr

Förderverein Slawsk verschickt Hilfspakete nach Russland

Mitglieder des Fördervereins beim Einpacken von Kleidungsstücken. Foto: privat

Mitglieder des Fördervereins beim Einpacken von Kleidungsstücken. Foto: privat

Nordhorn/Slawsk Der Förderverein Slawsk vergisst auch während der Pandemie und bei geschlossenen Grenzen die Freunde in Russland nicht. Es besteht ein ständiger Kontakt zwischen dem Förderverein und den Freunden in Slawsk. „Auch sie sind sehr besorgt und erkundigen sich laufend nach der aktuellen Situation in der Grafschaft. Aus diesen Gesprächen hat der Förderverein erfahren, wo in Slawsk „der Schuh drückt“, was gerade benötigt wird“, berichten Renate und Eberhard Grzmehle vom Förderverein. So entstand die Idee, Pakete mit Kleidung, Hygieneartikeln, Spielsachen und Süßigkeiten an verschiedene Institutionen zu senden. Über 100 Kilogramm wurden auf die weite Reise von Nordhorn über Moskau, St.Petersburg, Kaliningrad nach Slawsk geschickt. Alle Pakete kamen nach drei Wochen wohlbehalten in Slawsk an. Bis auf die Spielsachen, die als Geschenke für die Kinder zu Weihnachten sein sollen, wurde alles andere sofort an die Familien verteilt.

Die Kinder wissen bereits, dass etwas für sie bei „Väterchen Frost“ – dem russischen Weihnachtsmann - angekommen ist. Er wird sie in den verschiedenen Einrichtungen besuchen und beschenken, was unter Corona-Bedingungen nicht ganz einfach ist. Die Vorfreude bei den Kindern ist jetzt schon groß. Im Namen der Slawsker Freunde überbringt das Ehepaar Grzmehle „viele herzliche Grüße in die Grafschaft Bentheim und die besten Wünsche für schöne Weihnachten und ein gutes, gesundes neues Jahr“.

Kinder aus Slawsk schicken einen symbolischen Dankesgruß. Foto: privat

Kinder aus Slawsk schicken einen symbolischen Dankesgruß. Foto: privat

Inhalt eines der Pakete. Foto: privat

Inhalt eines der Pakete. Foto: privat