06.05.2022, 11:20 Uhr

Flyer in zwei Sprachen für Geflüchtete und Helfer

Die Samtgemeinde Emlichheim und der ökumenische Asylkreis haben den Flyer zusammen entwickelt. Symbolfoto: Westdörp

© Westdšrp, Werner

Die Samtgemeinde Emlichheim und der ökumenische Asylkreis haben den Flyer zusammen entwickelt. Symbolfoto: Westdörp

Emlichheim Die Samtgemeinde Emlichheim und der ökumenische Asylkreis geben einen Flyer mit Informationen für ukrainische Flüchtlinge und Freiwillige, die helfen wollen, heraus. „In der Samtgemeinde Emlichheim gibt es viele Netzwerke und Angebote zur Unterstützung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Gleichzeitig gibt es viele Einwohnerinnen und Einwohner, die gerne helfen wollen, aber nicht wissen wie“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Ansgar Duling in einer Pressemitteilung.

„So lag es nahe, wichtige Informationen sowohl für die Hilfsbedürftigen als auch für die Hilfswilligen einmal übersichtlich und kompakt zusammenzutragen“, ergänzt der scheidende Pastor Volker Mihan vom ökumenischen Asylkreis. „In einem kürzlich stattgefundenen digitalen Treffen haben wir uns im ökumenischen Asylkreis zusammen mit der Samtgemeindeverwaltung Gedanken über die inhaltliche Gestaltung des Flyers gemacht“, berichtet Volker Mihan weiter. Der erste inhaltliche Entwurf stammt von Daniela Kösters, Mitglied im ökumenischen Asylkreis. Dieser wurde für die ukrainischen Kriegsflüchtlinge in die russische Sprache übersetzt. Die Gesamtkoordination, Layout und Druck hat die Samtgemeinde Emlichheim übernommen.

„Somit kann man von einem echten Gemeinschaftswerk zwischen Samtgemeindeverwaltung und ehrenamtlichen Helfern sprechen“, freut sich Ansgar Duling. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zu den „Helping Hands“ gehören neben dem ökumenischen Asylkreis und verschiedenen Stellen in der Samtgemeindeverwaltung (Sozialamt, Schulen, Kinderbetreuung) unter anderem das Mehrgenerationenhaus Senfkorn (Sprachförderung), die Initiative Brückenschlag (Lebensmittelausgabe und Kleidung), das Jugendhaus@21 und die Flüchtlingssozialarbeit des DRK.

„Der Flyer soll allen ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine unmittelbar bei ihrer Ankunft ausgehändigt werden“, erläutert Volker Mihan. Außerdem liegt er öffentlich aus und wird von der Samtgemeinde Emlichheim über digitale Kanäle verbreitet.