01.04.2019, 14:30 Uhr

„Finanztheater“ in der Alten Weberei

Einen kurzweiligen Abend verbrachten am vergangenen Mittwoch über 300 Gäste in der Alten Weberei in Nordhorn.

Sparkassen-Vorstand Norbert Jörgens (Zweiter von links) und Heiko Lind (rechts), Leiter der Wertpapierabteilung, inmitten der „Finanztheater“- Schauspieler. Foto: privat

Sparkassen-Vorstand Norbert Jörgens (Zweiter von links) und Heiko Lind (rechts), Leiter der Wertpapierabteilung, inmitten der „Finanztheater“- Schauspieler. Foto: privat

Die Kreissparkasse Nordhorn wechselte für ihr Sparkassen-Anlegerforum nicht nur den Ort des Geschehens (vom Sparkassen-KompetenzCenter in die Alte Weberei), sondern auch die Form der Darbietung. Finanzthemen vermischten sich in einem Theaterspiel mit den Themen des Lebens. Das illustre Stück mit dem Titel „Ein Horst und eine Seele“ vermittelte nach einer kurzen Begrüßung durch Sparkassen-Vorstand Norbert Jörgens unterhaltsam, worauf Menschen bei der Vermögensstrukturierung achten sollen.

Horst Nolte kam von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und freute sich auf Ruhe, Entspannung und seinen Krimi im Fernsehen. Was er nicht wusste: Seine Frau Erika hatte spontan das komplette Wohnzimmer renoviert, die geliebten alten Möbel entsorgt und alles neu eingerichtet. Nur Horsts Fernsehsessel hatte sie verschont (noch). Als Horst bemerkte, dass auf einmal alles anders ist, kam „Stimmung“ auf. Er wollte, dass alles so bleibt, wie es war. Sie wollte allerdings neuen Schwung – bei der Einrichtung, ihrer Ehe und ihren Finanzen. Als dann auch noch unerwarteter Besuch vorbeischaute, den Horst irrtümlicherweise für einen Eheberater hielt, entwickelte sich ein amüsantes „Finanztheater“.

Am Ende waren sich alle einig, dass man seine Wünsche und Ziele durch eine fundierte Finanzplanung und Vermögensstrategie erreichen kann. Heiko Lind, Leiter der Wertpapierabteilung und stellvertretender Vorstand der Kreissparkasse Nordhorn, wagte in einem Kurzvortrag einen Kapitalmarktausblick für das laufende Jahr. Die wirtschaftliche Entwicklung weltweit sei weiterhin positiv und intakt, die Zinsen würden niedrig und damit die Finanzierungsbedingungen günstig bleiben. Politische Einflüsse (Brexit oder USA) würden auch in 2019 nur einen kurzen Einfluss auf die Kapitalmärkte haben und Aktien seien im Rahmen einer ausgewogenen Vermögensanlage unverzichtbar.