30.08.2019, 18:00 Uhr

Finanzielle Hilfe für Initiativen der Gesundheitsförderung

Die Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim fördert drei regionale Projekte. Die Steuerungsgruppe unter dem Vorsitz von Landrat Friedrich Kethorn gab jetzt in ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht für die finanzielle Unterstützung der eingereichten Anträge.

Mitglieder der Steuerungsgruppe Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim entschieden über die Vergabe der Fördermittel. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

© Udo Wohlrab

Mitglieder der Steuerungsgruppe Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim entschieden über die Vergabe der Fördermittel. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim

Der Landkreis stellt jährlich für kleinere regionale Projekte der Gesundheitsregion ein Budget in Höhe von 13.000 Euro bereit. Mit dem regionalen Budget will die Gesundheitsregion unkompliziert kleinere Projektaktivitäten vor Ort finanziell unterstützen und die Gesundheitsförderung in der Region weiter vorantreiben. Die geplanten Projekte und Veranstaltungen sollten sich deshalb thematisch im Rahmen der Ziele der Gesundheitsregion, „gesund aufwachsen“, medizinisch gut versorgt“ und „gesund alt werden“, bewegen. Über die Förderung entscheidet die Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern aus Politik, Verwaltung, Kliniken, Krankenkassen, Ärzteschaft, Hochschulen, Sport, Behindertenbeirat und Selbsthilfe zusammensetzt.

Im zweiten Förderjahr wurden zahlreiche Projektanträge eingereicht.

Große Zustimmung fand das Vorhaben der Landfrauen Grafschaft Bentheim zur Förderung gesunder Ernährung von Grundschülern. So hatten engagierte Landfrauen in diesem Jahr an der Fortbildung der Landwirtschaftskammer zur Durchführung des Ernährungsführerscheins in Grundschulen teilgenommen. Diese Fortbildung wurde durch die Gesundheitsregion bereits unterstützt. Vier ausgebildete Landfrauen werden den Ernährungsführerschein in diesem Jahr in den Schulen der Grafschaft durchführen. Die Gesundheitsregion fördert dieses Projekt mit 8400 Euro.

Weiterhin stellt der Landkreis Mittel für die Neuauflage der durch die Gesundheitsregion und Partnern entwickelten Notfallmappe zur Verfügung. Die Notfallmappe ist im vergangenen Jahr erstmalig kostenlos vorwiegend an Senioren herausgegeben worden. Das Projekt fand eine so große Akzeptanz, dass die Mappen schnell vergriffen waren. Zu der neu gedruckten Notfallmappe erhalten die Grafschafter künftig auch eine kleine Notfallkarte für das Portemonnaie, mit der sie im Notfall alle wichtigen Nummern und Adressen parat haben.