28.06.2022, 17:25 Uhr

Feuerwehrkameraden der Wache Nord 4482 Stunden im Einsatz

Antreten zum Gruppenfoto – vor dem Einsatzfahrzeug stellten sich auf (von links): Ortsbrandmeister Thomas Kühlmann, Gerd Ennen, Ludger Pietruschka, Paul Nykamp, Lukas Wittenbrink, Luca Kuipers, Rene Janßen, Marcel Egbers (2. stellvertretender Ortsbrandmeister), Stadtbrandmeister Jörg Buse sowie Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling. Foto: privat

Antreten zum Gruppenfoto – vor dem Einsatzfahrzeug stellten sich auf (von links): Ortsbrandmeister Thomas Kühlmann, Gerd Ennen, Ludger Pietruschka, Paul Nykamp, Lukas Wittenbrink, Luca Kuipers, Rene Janßen, Marcel Egbers (2. stellvertretender Ortsbrandmeister), Stadtbrandmeister Jörg Buse sowie Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling. Foto: privat

Auf Einladung von Ortsbrandmeister Thomas Kühlmann sind die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Nordhorn/Wache Nord Mitte Juni zu ihrer ordentlichen Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus an der Wietmarscher Straße zusammengekommen. Bereits in seinen Grußworten blickte Ortsbrandmeister Kühlmann auf ein erneut von der Corona-Pandemie geprägtes Jahr 2021 zurück. Der Aus- und Fortbildungsdienst fand zunächst ausschließlich online oder in Kleingruppen statt, informierte Kühlmann. Durch das Hygienekonzept Feuerwehr konnte jedoch gewährleistet werden, dass die Ortsfeuerwehr Nordhorn am Standort Wache Nord zu jeder Zeit einsatzbereit war. Im vergangenen Jahr wurden 208 Einsätze abgearbeitet, bei denen insgesamt 4482 Einsatzstunden geleistet wurden.

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling sprach allen Anwesenden seinen Dank für ihre große Einsatzbereitschaft in diesen besonderen Zeiten aus und gab einen Ausblick in die Zukunft für die Wache Nord der Nordhorner Ortsfeuerwehr. So sei Berling zufolge die Arbeitsgruppe Umbau inzwischen mit den Planungen und Modernisierungen der Wache Nord weit vorangeschritten. Insgesamt habe die Stadt Nordhorn in den vergangenen Jahren viel in den Brandschutz investiert, betonte Berling und ergänzte: „Jede Ortsfeuerwehr soll eigene Schwerpunkte erhalten und sich gegenseitig ergänzen.“

Auch der neue Kreisbrandmeister Daniel Loehrke begrüßte erstmals nach seinem Amtsantritt die Kameradinnen und Kameraden der Wache Nord. Er bedankte sich ebenfalls für das unermüdliche Engagement der Wehrleute, insbesondere weil die Feuerwehr Nordhorn die meist alarmierte Feuerwehr im Landkreis Grafschaft Bentheim ist und komplett ehrenamtlich aufgestellt ist. Damit dies auch in Zukunft weiterhin reibungslos funktionieren könne, werde man seitens des Landkreises wieder mit Lehrgängen starten können. Ferner solle neben einem neuen Löschgruppenfahrzeug (LF 10) inklusive Rüstsatz ein weiterer Abrollbehälter samt Fahrzeug beschafft werden. Zudem werde ein spezieller Lehrgang im Bereich der technischen Hilfeleistung mit dem Schwerpunkt Lkw und Bahn angeboten. Darüber hinaus sei eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland im Bereich atomare, biologische und chemische Abwehr geplant. „So können Einsatzkräfte künftig regional vor Ort ausgebildet werden“, erklärte Loehrke.

Den abschließenden Punkt auf der Tagesordnung stellten die Verabschiedungen, Beförderungen und Ernennungen dar. Luca Kuipers und Paul Nykamp wechselten von der Jugendfeuerwehr in die aktive Einsatzabteilung. Benjamin Egeberg konnte als neuer Kamerad in der Ortsfeuerwehr begrüßt werden. Für Lukas Wittenbrink stand an diesem Abend eine Beförderung zum Feuerwehrmann an und zum Ortssicherheitsbeauftragten wurde Daniel Kunert ernannt. Schließlich wurden die langjährigen Kameraden Ludger Pietruschka und Gerd Ennen aus der aktiven Einsatzabteilung verabschiedet. Beide haben die gesetzlich vorgeschriebene Altersgrenze erreicht und wechselten in die Alters- und Ehrenabteilung der Ortsfeuerwehr Nordhorn.