18.10.2021, 16:20 Uhr

Feuerwehr Ringe/Neugnadenfeld verzeichnet weniger Einsätze

Bürgermeister Albert Stegeman mit dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Thomas Hesselink, den neuen Feuerwehrmännern Manuel Nykamp, Paul Langius, Marcel Robbert und Lukas Vette sowie dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Helmut Tieneken und Ortsbrandmeister Heiko Züwerink. Foto: Bauer

Bürgermeister Albert Stegeman mit dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Thomas Hesselink, den neuen Feuerwehrmännern Manuel Nykamp, Paul Langius, Marcel Robbert und Lukas Vette sowie dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Helmut Tieneken und Ortsbrandmeister Heiko Züwerink. Foto: Bauer

Ringe/Neugnadenfeld Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld hielten vor Kurzem ihre Jahreshauptversammlung aus 2021 ab. Aus den bekannten Gründen war eine Durchführung in gewohntem Maße in den letzten Monaten nicht möglich.

Nachdem Ortsbrandmeister Heiko Züwerink zu Beginn der Veranstaltung die anwesenden Kameraden und alle geladenen Gäste begrüßt hatte, verlas er seinen Jahresbericht aus 2020 und ging hierbei auf verschiedene Punkte ein. Bedingt durch die Corona-Pandemie, welche auch den Feuerwehralltag seit März letzten Jahres beeinflusste, konnten unter anderem das Dienstgeschehen, etliche Lehrgänge oder Fortbildungen gar nicht oder nur in digitaler Form stattfinden. Ebenso mussten traditionelle Festlichkeiten und Aktionen angesagt werden.

Im Jahr 2020 kam es zu insgesamt 18 Einsätzen. Diese teilten sich in fünf Brand- und 13 Hilfeleistungseinsätze auf. In der Summe kamen die Kameraden auf 410 Einsatzstunden, die sie zum Schutze der Bevölkerung bei Tag und Nacht leisteten. Das waren 262,5 Stunden weniger als im Vorjahr 2019. Die Einsätze ließ Züwerink dann kurz zusammenfassend Revue passieren.

Der Mitgliederbestand der Ortsfeuerwehr Ringe/Neugnadenfeld beträgt zum Ende des letzten Jahres 73 Kameraden. Diese teilen sich in 41 Kameraden in der Einsatzabteilung, elf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung und 21 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr auf.

Jugendfeuerwehrwart Frank Langius blickte ebenfalls auf ein besonderes Jahr 2020 zurück, in dem der Übungsdienst mit den 21 Jugendlichen lediglich in digitaler Form stattfinden konnte. Improvisation und Kreativität waren von den Betreuern und Jugendwarten gefordert, um auch online einen attraktiven Dienst in besonderer Form abhalten zu können. Die Liste der abgesagten Veranstaltungen ist auch hier lang, darunter fiel beispielsweise das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren Grafschaft Bentheim. Immerhin konnten dennoch fünf Jugendliche in die Einsatzabteilung aufgenommen werden.

Der geladene Bürgermeister der Gemeinde Ringe, Albert Stegeman, bezeichnete es als ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass eine solch hohe Einsatzbereitschaft unter den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr vorherrscht. Außerdem wünschte er den Kameraden eine allzeit gesunde Heimkehr von den unterschiedlichsten Einsätzen und bedankte sich ausdrücklich für dieses hohe Maß ehrenamtliches Engagement.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Helmut Tieneken betonte die Wichtigkeit der „Gemeinschaft Feuerwehr“ und lobte die gute Zusammenarbeit unter den vier Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Emlichheim. Des Weiteren blickte er auf die Beschaffungen im vergangenen Jahr zurück und gab erste Eindrücke preis, welche Projekte für 2022 auf Samtgemeindeebene anstehen werden.

Als Höhepunkt des Abends standen noch vier Ernennungen zum Abschluss auf der Tagesordnung der Versammlung. Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Marcel Robbert, Paul Langius, Lukas Vette und Manuel Nykamp ernannt.

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