07.10.2020, 12:31 Uhr

Fertighaus-Krippe der Lebenshilfe Nordhorn nimmt Betrieb auf

Die neue Kindertagesstätte an der Drosselstraße in Nordhorn eröffnen (von links): Gisela Stahs, Johanna Harland, Bürgermeister Thomas Berling, Lebenshilfe-Geschäftsführer Thomas Kolde, Jutta Lux, das Kita-Team Rita Lefers, Christin Hagedoorn, Sandra Samide-Laskowski und Vanessa Herrgott, Günter Gitzen, Frank Gussek, Christian Hoffrogge, Jan Grzybek sowie Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Foto: privat

Die neue Kindertagesstätte an der Drosselstraße in Nordhorn eröffnen (von links): Gisela Stahs, Johanna Harland, Bürgermeister Thomas Berling, Lebenshilfe-Geschäftsführer Thomas Kolde, Jutta Lux, das Kita-Team Rita Lefers, Christin Hagedoorn, Sandra Samide-Laskowski und Vanessa Herrgott, Günter Gitzen, Frank Gussek, Christian Hoffrogge, Jan Grzybek sowie Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Foto: privat

Nordhorn Die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ im Nordhorner Stadtteil Bookholt hat eine neue Außenstelle. Die zweite Krippengruppe der Einrichtung der Lebenshilfe Nordhorn ist in der Drosselstraße zu finden, wo die Stadt Nordhorn von der Firma Gussek-Haus ein neues Gebäude in Holztafel-Fertigbauweise errichten lassen hat.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Bürgermeister Thomas Berling das Gebäude symbolisch an die Lebenshilfe Nordhorn und das Team der „Villa Kunterbunt“. Die Lebenshilfe betreibt die Kindertagesstätte am Hohenkörbener Weg bereits seit 1997. In der neuen, rund einen Kilometer entfernten Außenstelle an der Drosselstraße sollen nach einer kurzen Anlaufphase 15 Kinder unter drei Jahren in der „Herr Nilsson“-Gruppe betreut werden. „Wir freuen uns und sind dankbar, dass der Stadtrat uns den Zuschlag für den Betrieb dieser neuen Einrichtung gegeben hat“, so Lebenshilfe-Geschäftsführer Thomas Kolde. „Mit der neuen Krippengruppe verfügt die Lebenshilfe nun über 105 Kindertagesstättenplätze in Bookholt und 550 in ganz Nordhorn. Der Bedarf an Betreuungsplätzen, insbesondere für Kinder unter drei Jahren, steigt im ganzen Land und wir leisten gerne unseren Beitrag dazu, diesen Bedarf zu decken“, bekräftigt er.

Für Bürgermeister Thomas Berling war die Eröffnung ein Grund zur Freude: „Wir haben pünktlich einen weiteren Baustein unseres Mammut-Konzepts für mehr Kita-Plätze umgesetzt, und wir haben erstmals eine Kita mit der Nordhorner Firma Gussek-Haus bauen können. Also gleich in doppelter Hinsicht eine gute Investition für Nordhorn“, findet Berling. Die Firma Gussek-Haus hatte im Ausschreibungsverfahren das beste Angebot abgegeben und den Auftrag erhalten. Geschäftsführer Frank Gussek bedankte sich für das Vertrauen: „Das machen wir jederzeit gerne wieder.“

Stadtbaurat Thimo Weitemeier betonte die aufwendige Suche nach geeigneten Grundstücken für den Neubau von Kindertagesstätten. „Hier auf dem ehemaligen Militärcamp-Gelände hatten wir sowohl ein geeignetes städtisches Grundstück als auch schon das entsprechende Baurecht. In Kombination mit der Holztafel-Bauweise und einer tollen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Umsetzung besonders schnell gelingen“, so Weitemeier. Für die Betreuung der Einzelgruppe verfügt die Kita-Außenstelle über zwei Intensivräume und einen Schlafraum sowie entsprechende Sanitärräume. Die Baukosten belaufen sich auf rund 890.000 Euro, die Nutzfläche beträgt rund 290 Quadratmeter. Hinzu kommen rund 600 Quadratmeter Außenspielfläche. „Wichtig war uns, großzügige und hochwertige Räume zu schaffen und damit auch zukunftsfähig zu bleiben, denn die baulichen Anforderungen an Kitas steigen“, erklärt der Stadtbaurat.

Jutta Lux, Bereichsleiterin für Kinder, Jugend und Gesundheit bei der Lebenshilfe, lobte die gute Abstimmung mit dem Hochbauamt der Stadt Nordhorn und das Engagement des Erzieherinnen-Teams rund um die stellvertretende Leiterin der „Villa Kunterbunt“ Rita Lefers: „Durch den zusätzlichen Wochenendeinsatz der Kolleginnen ist bereits alles an seinem Platz und die ersten Gruppenkinder können kommen“, so Lux.

In einer kleinen Feierstunde nahmen die geladenen Eröffnungsgäste Räume und Einrichtung der Krippe in Augenschein. Foto: privat

In einer kleinen Feierstunde nahmen die geladenen Eröffnungsgäste Räume und Einrichtung der Krippe in Augenschein. Foto: privat

Die neue Außenstelle der „Villa Kunterbunt“ verfügt über zwei Intensivräume und einen Schlafraum sowie entsprechende Sanitärräume. Foto: privat

Die neue Außenstelle der „Villa Kunterbunt“ verfügt über zwei Intensivräume und einen Schlafraum sowie entsprechende Sanitärräume. Foto: privat

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