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27.07.2020, 14:46 Uhr

Familienministerium fördert Freiwilligendienst

Aushelfen im Krankenhaus ist einer der Klassiker unter den Freiwilligendiensten. Foto: dpa

Aushelfen im Krankenhaus ist einer der Klassiker unter den Freiwilligendiensten. Foto: dpa

Berlin Immer mehr junge Menschen absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ). So waren im April 38.218 Freiwillige im Dienst. Seit 2017 hat das Bundesfamilienministerium dieses Engagement allein im Emsland und der Grafschaft Bentheim mit rund 3,7 Millionen Euro finanziell unterstützt. Der CDU-Abgeordnete Albert Stegemann ruft Interessierte zur Bewerbung auf: „Ein freiwilliges Engagement ist eine hervorragende Möglichkeit den persönlichen und beruflichen Horizont zu erweitern. Ein FSJ trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und jeder kann mit neuen, frischen Ideen Projekte mitgestalten.“

Der Klassiker unter den Bundesfreiwilligendiensten (BFD) ist und bleibt der Freiwilligendienst im sozialen Bereich bei Kindertagesstätten, Krankenhäusern oder Schulen. Aber auch Kultureinrichtungen, politische Bildungseinrichtungen und weitere gemeinwohlorientierte Tätigkeitsfelder bieten Möglichkeiten zum vielfältigen Engagement. Während der meist einjährigen Laufzeit des Bundesfreiwilligendienstes finden thematische und politische Seminare statt, die den Teilnehmern neue Kenntnisse sowie Orientierung bei der anstehenden Berufswahl bieten.

Um für Jugendliche die Möglichkeit eines vielfältigen Engagements zu erhalten, wird das Bundesfamilienministerium das Programm Bundesfreiwilligendienst auch weiterhin finanziell unterstützen. Die Bewerbungsphasen starten zurzeit in vielen Einrichtungen. Albert Stegemann freut sich, wenn auch weiterhin die Resonanz im Emsland und der Grafschaft zum BFD positiv ausfällt: „Der Freiwilligendienst ist vor allem in ländlichen Räumen ein Grundpfeiler gesellschaftlichen Lebens geworden. Dies gilt es anzuerkennen und zu fördern.“

Der Bundesfreiwilligendienst wurde nach dem Ende der Wehrpflicht 2011 unter dem aus Lingen stammenden Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Hermann Kues eingeführt. „Der Freiwilligendienst ist seitdem eine Erfolgsgeschichte“, so Stegemann. Seit Kurzem kann der Bundesfreiwilligendienst zudem auch in Teilzeit absolviert werden, um Flexibilität etwa in Hinblick auf familiäre Verpflichtungen zu bieten. Interessierte finden weitere Informationen auf www.bundesfreiwilligendienst.de.

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