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18.01.2020, 09:00 Uhr

Fahrradlicht-Aktion: Schokoherzen für korrekte Beleuchtung

Am frühen Donnerstagmorgen fand die angekündigte Fahrradlicht-Aktion der Stadt Nordhorn statt: Wer mit funktionierendem Licht am Rad unterwegs war, erhielt ein Schokoherz zur Belohnung. Bei Radelnden und anderen Passanten kam die Aktion gut an.

An der Vechtebrücke Beethovenstraße kam unter anderem Hans Elbeshausen mit dem Fahrrad vorbei und wurde beschenkt von (von links) Burkhard Werner (ADFC), Bürgermeister Thomas Berling, Klimaschutzmanagerin für Mobilität Anne Kampert und Sascha Lehky (SPD). Foto: Stadt Nordhorn

An der Vechtebrücke Beethovenstraße kam unter anderem Hans Elbeshausen mit dem Fahrrad vorbei und wurde beschenkt von (von links) Burkhard Werner (ADFC), Bürgermeister Thomas Berling, Klimaschutzmanagerin für Mobilität Anne Kampert und Sascha Lehky (SPD). Foto: Stadt Nordhorn

Verteilt wurden die Schokoherzen unter anderem von Bürgermeister Thomas Berling, der selbst so viele Strecken wie möglich mit dem Rad zurücklegt. Unterstützung erhielt er von Stadtbaurat Thimo Weitemeier und weiteren Vertreterinnen und Vertreten der Verwaltung, sowie aus der Politik: Alfred Koelmann, Alide Broenink, Steffen Müller und Sascha Lehky (SPD), Reinhard Prüllage (Bündnis 90/Die Grünen) und Reinhard Sagcob (FDP) sprachen an den insgesamt vier Aktionsständen ebenfalls zahlreiche Radfahrende persönlich an. Auch der ADFC war mit mehreren Mitgliedern dabei.

Die Reaktionen fielen überwiegend positiv aus. Radelnde jedes Alters nahmen sich die Zeit, kurz anzuhalten und freuten sich über die kleine Wegzehrung. Auch andere Passanten, die beispielsweise mit ihrem Hund unterwegs waren, lobten die Aktion. „Sehen und gesehen werden ist das Wichtigste für sicheres Vorankommen im Straßenverkehr. Darum freue ich mich sehr, dass so viele mit intakter Beleuchtung unterwegs sind“, stellte Bürgermeister Berling zufrieden fest. Tatsächlich war der Großteil der Räder, die zur „Rush-Hour“ zwischen 7 und 8 Uhr an den Aktionsständen vorbeikamen, mit funktionierenden Front- und Rückscheinwerfern ausgestattet.

Doch auch einige unbeleuchtete Räder wurden von den Aktionsteams ausgemacht und die Fahrer angesprochen. Es gehe aber nicht darum, die Leute für ihr Fehlverhalten zu bestrafen, sagt Nordhorns Klimaschutzmanagerin für Mobilität Anne Kampert.: „Wir klären stattdessen auf und motivieren dafür, in Zukunft mit funktionierendem Licht unterwegs zu sein. Denn so schützt man sich selbst und andere“, so Kampert.

Wer kein Licht hatte, bekam darum zwar kein Schokoherz, konnte aber wie alle anderen auch an einer Verlosung teilnehmen. Voraussetzung für einen Gewinn ist allerdings, dass das Fahrradlicht bis zum Einsendeschluss Mitte Februar repariert wird. Wer in den kommenden Wochen sein Fahrradlicht in einem Nordhorner Fahrradgeschäft reparieren lässt, kann dort ebenfalls eine Teilnahmekarte erhalten. Dank finanzieller Unterstützung durch die Kreissparkasse gibt es hochwertige Fahrradtaschen sowie Gutscheine für Nordhorner Fahrradgeschäfte im Gesamtwert von 690 Euro zu gewinnen.