Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
12.02.2019, 10:04 Uhr

Fachkräftemangel bleibt großes Thema

Hausärzteversorgung, Pflegefachkräfte, generalistische Ausbildung und Herausforderungen in der Grafschafter Pflegelandschaft - Die Agenda beim Besuch der CDU Emlichheim mit dem Landratskandidaten Uwe Fietzek beim Evangelischen Krankenhausverein war lang.

Fachkräftemangel bleibt großes Thema

Landratskandidat Uwe Fietzek (rechts) informierte sich über das Leistungsangebot des Evangelischen Krankenhausvereins und dem Mehrgenerationenhaus Senfkorn in Emlichheim. Foto: privat

Beeindruckt zeigte sich Fietzek von dem enormen Leistungsangebot der Einrichtung an ihren mittlerweile vier Standorten. Neben der stationären und ambulanten Altenpflege ist der Evangelische Krankenhausverein mit dem Haus Soteria der Pflegefachanbieter für Schädel-Hirngeschädigte und nimmt mit der Schatzinsel in Uelsen eine landesweite Vorreiterrolle in der Kinder- und Jugendintensivpflege ein. Das im Besonderen die Pflegeeinrichtungen mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen haben ist längst bekannt. „Hier können wir als Landkreis zukünftig stärker unterstützend tätig werden,“ sagt Uwe Fietzek. Beispielsweise kann sich Fietzek vorstellen, gemeinsam mit den Einrichtungen eine Imagekampagne aufzulegen, die die, teilweise falschen, Vorurteile des Pflegeberufes aus dem Weg räumt. Aber natürlich seien auch die Arbeitgeber selbst gefragt. Modelle, wie der Evangelische Krankenhausverein sie beispielsweise mit einer Kinderbetreuung für die Mitarbeiter anbietet, können Vorbild für andere Einrichtungen sein.

Im Bezug auf die Kurzzeitpflege gilt es verstärkt auch das Gespräch mit den Einrichtungen zu suchen. Aus vielen Gesprächen ist klar, dass hier der Schuh drückt. Der Schwerpunkt Pflege und Leben im Alter war auch Gegenstand des weiteren Besuchs in Emlichheim. Die Geschäftsführerin Melanie Breukelman und ihre Stellvertreterin Dita Meding berichteten eindrucksvoll über die Leistungen des Senioren- und Pflegestützpunktes. Neben vielen weiteren Tätigkeitsschwerpunkten übernimmt das MGH diese Aufgabe für den Landkreis in der Niedergrafschaft. „Projekte wie „Daheim in Emlichheim“ zeigen, wie wichtig es allen Bürgern ist, so lange wie eben möglich zuhause selbstständig wohnen bleiben zu können.“ erklärt Fietzek. Die Erkenntnisse aus dem Projekt, dass im vergangenen Jahr angelaufen ist und die Wohnsituation von Senioren untersucht, möchte Fietzek in die politische Arbeit des Landkreises einfließen lassen.