22.10.2020, 12:33 Uhr

Evangelisches Gymnasium Nordhorn ist „ErasmusPlus“-Schule

Die betreuenden Lehrkräfte (von links): Carolin Dust, Gabriele Obst, Christian Kirberger, Christoph Gastler und Julia Budde. Foto: privat

Die betreuenden Lehrkräfte (von links): Carolin Dust, Gabriele Obst, Christian Kirberger, Christoph Gastler und Julia Budde. Foto: privat

Nordhorn Das Evangelische Gymnasium Nordhorn (EGN) darf sich seit Kurzem „ErasmusPlus“-Schule nennen. Die im vergangenen Schuljahr bei der Europäischen Union eingereichte Bewerbung zum Thema „Outside the box – Possibilities of digitalization with regard to space and time“ (Möglichkeiten von Digitalisierung im Hinblick auf Raum und Zeit) hatte vor der Europäischen Kommission Erfolg. Damit geht das EGN erstmals eine „ErasmusPlus“-Schulpartnerschaft mit drei Partnerschulen im europäischen Ausland ein.

„Das EGN möchte neue Wege im Bereich Lernraum- und Zeitgestaltung im Schulalltag unter der Prämisse der Digitalisierung gehen“, erklärt Schulleiterin Gabriele Obst. Alle vier Schulen haben Obst zufolge in ihren Bewerbungen ihren bisher eingeschlagenen Weg und die dabei gesammelten Erfahrungen skizziert. Im „ErasmusPlus“-Projekt tauschen sich die beteiligten Schulen über ihre Erfahrungen aus und planen konkrete Umsetzungen vor Ort. Das EGN übernimmt dabei die Koordinierung für das gesamte Projekt.

„Nun kann die eigentliche Projektarbeit mit den Partnerschulen in Cholet (Frankreich), Riga (Lettland) und Sofia (Bulgarien) richtig losgehen. Aufgrund der Corona-Pandemie läuft der Kontakt zunächst auf digitaler Basis. Es sind gemeinsame Treffen mit Lehrkräften und später auch Schülerinnen und Schülern an den vier Schulstandorten und in Straßburg geplant, sobald das Reisen ins Ausland wieder möglich ist“, erläutert Obst abschließen.

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